Ausstellungen im Kunsthaus
Ausstellungen im Kunsthaus
Nächste Ausstellung

"Das Leben der Dinge"
Freya Blösl
17. Juli bis 16. August 2026
Die Werke von Freya Blösl entstehen aus ehemals Beiseitegelegtem, Gesammeltem und Gefundenem. Jedes einzelne Teil für sich ist unscheinbar und kaum der Rede wert. Miteinander kombiniert und neu arrangiert wird die inhärente Schönheit des Einzelnen erkennbar. Viele der plastischen Arbeiten sind nach dem Tod ihrer Mutter entstanden. Dies ergab sich schon allein daraus, dass sie ihr viele „Dinge“ hinter- lassen hat, die sie im Grunde nicht gebrauchen konnte, aber auch nicht einfach weg-werfen wollte. So ließen sich die beiden Akkordeons aus dem Nachlass ihrer Mutter nicht mehr reparieren, waren aber auseinandergeschraubt als Arbeitsmaterial für ihr künstlerisches Schaffen besonders geeignet. Das Zerstören und neu Zusammen fü-gen, einen Vorgang, den sie mit „Dekonstruktion“ bezeichnet, führte zu einer spannungsreichen Serie. Auch die große Zahl an Fotografien in Schwarz-Weiß und bunt, verwackelt und mit seltsamen Farbwerten bot ihr Anregung und Material zur künstlerischen Arbeit. Bei diesen Arbeiten setzte sie sich mit dem Tod und dem Leben ihrer Mutter auseinander; die eigene Vergangenheit und die der Mutter wurden erneut lebendig. Bei den flächigen Arbeiten passiert im Grunde genommen das Gleiche. Collagenartig geschichtet, übermalt und überklebt, wachsen die Bilder langsam und organisch. Als Material verwendet sie außer Leinwand gerne Pack- aber auch Seidenpapier. Durch die Verwendung von Pigmenten, die der verwendeten Acrylfarbe je nach Gusto beigemischt werden, entstehen starke Farbwerte.
Ausstellungsarchiv
2026

"Gold und Pixel" Benjamin Burkard
Burkards Malerei sucht nach Verflechtungen und Verdichtungen zwischen dem Vergangenen und den zeitgenössischen Blickpunkten. Wo finden sich die Reime auf Vergangenes und wo findet man die Unebenheiten für das Kommende? Welchen Standpunkt haben in unserer dynamischen und durchaus technisierten Gesellschaft tief wurzelnde Dinge wie Kultur, Identität oder Tradition? Um diesen Fragestellungen zu begegnen, bedient sich der Maler einer eigens entwickelten Maltechnik, inspiriert von der traditionellen Goldgrundmalerei aus dem Mittelalter. Die farbliche Grundnuance, auf der er die Malerei und Farbkomposition aufbaut, ist immer ein Gold, Silber oder ein Kupfer - Die Grundnuancen einer oft alten Geschichte. Er übermalt diese Elemente partiell, kratzt Bestandteile frei, ätzt sie weg, oder überlagert die Farbschichten bis hin zu einer Begegnung mit Realismus. Ein Realismus, der seinerseits durch Digitalität gebrochen ist und in Symbiose zu gemalten, konkreten Farbelementen, dem Pixel, verwächst"
Ein ganz besonderes Highlight dieser Ausstellung war die Verschmelzung von Kunst und digitaler Innovation: Ein interaktives Videospiel entsteht – direkt vor den Augen der Besucherinnen und Besucher. Der Künstler Benjamin Burkard verwandelt eines seiner Werke gemeinsam mit einem Team von Programmierern in eine spielbare digitale Welt.

FRIEDEN Frankenthaler Kunst 2026
Die Jahresausstellung Frankenthaler Künstlerinnen und Künstler. 18 Künstlerinnen und Künstler widmen sich inhaltlich einem Thema, das aktueller kaum sein könnte: FRIEDEN.
2025

FACETTEN FRANKENTHALER KUNST 2025
Der KUNSTKREIS-FRANKENTHAL zeigt in seiner ersten großen Gemeinschaftsausstellung die beeindruckende Vielfalt des künstlerischen Schaffens in unserer Stadt. 26 Künstler – von etablierten Namen bis zu vielversprechenden Talenten – geben Einblicke in ihre Arbeiten und laden dazu ein, die Bandbreite kreativer Ausdrucksformen zu entdecken. Von Malerei und Zeichnung über Skulpturen und Objekte bis hin zu Fotografie und Collage: Die Werke sind so facettenreich wie die Künstler*innen selbst und spiegeln die kreative Energie Frankenthals wider.

Perron-Kunstpreis in der Sparte Grafik 2025
Als Zeichen aktiver Künstlerförderung und mit dem Willen, dem kulturellen Leben Impulse zu geben, vergibt die Stadt Frankenthal (Pfalz) seit 1981 in Abständen von zwei bzw. drei Jahren den Perron-Kunstpreis in den Sparten Grafik, Malerei, Plastik und Porzellan.

DUZA "Deep in my heart"
Bei DUZA geht es immer um das Thema Frau, ihre Silhouette, ihre Körperhaltung, ihre Gestik und die gängigen Schönheitsideale. Für die Umsetzung dieser Rhetorik des Weiblichen verwendet sie vornehmlich Schnitt- und Reißtechniken oder überträgt Papierschnitte und Collagen auf textile Materialien. Für die Erarbeitung ihres Bildarchivs zum Ausdruckspotential des weiblichen Körpers und des damit verbundenen Rollenbildes, wendet sie bewusst weiblich konnotierte Techniken wie Scherenschnitt, Sticken, Weben und Quilten an. Die Wahl „weiblicher Werkzeuge“ wie Nadel und Schere darf man also als programmatisch ansehen. Tatsächlich arbeitet sie heute viel häufiger mit einem Skalpell als mit einer Schere, was auch gut zur Assoziation des Sezierens passt.

Fabian Utta, Kunst zur Selbstergründung
Ziel seiner Kunst ist es vor allem, den Betrachter zu berühren, so dass dieser sich, zur Ergründung seiner Selbst, auf einen intimen Dialog mit dem Kunstwerk einlassen kann. Seine ausdrucksstarken Werke, meist auf Leinwand, fertigt er am liebsten in Acryl an. Die Arbeiten bestechen mit einer gekonnten Kombination von abstrakten und realistischen Elementen und haben mit ihren lebendigen Farben zumeist Portraits zum Gegenstand.

Städtische Kunstsammlungen
format : natur
Arbeiten aus der Kunstsammlung der Stadt Frankenthal zeigen die Bandbreite auf, innerhalb derer Natur künstlerisch übersetzt wird. Dabei ist es häufig die durch den Menschen gezähmte Natur, die Eingang in Malerei und Graphik findet. Das Arrangement von Blumen in einer Vase oder kultivierte Landschaft sind beliebte Themen. Anhand von Vegetation werden aber auch formale Aspekte abgehandelt, wie die Kombination von Farben oder die Staffelung von Bildebenen.

Lucie Vobr-Jestrabikova
Kobalt - Weiß - Rosa - Schwarz
Das Motiv der Berührung und seiner potenziell destruktiven Kraft stellt das Schlüsselelement dieser Ausstellung dar. Einige Werke verdeutlichen die Angst vor Beschädigungen und bitten die Betrachter anschließend dazu, traditionelle Formen der Ästhetik neu zu bewerten. Die Ausstellung vereint die Transformation von Materialien durch gesellschaftlich negativ wahrgenommene Interaktionen wie Kratzen, Schrumpfen, Verbrennen, Abbrennen und Abschneiden. Diese Handlungen gelten im normalen Kontext als ästhetisch nicht ansprechend, deshalb lässt sie die Künstlerin sich schöpferisch auswirken, damit die Kunstwerke tiefere Gedanken über menschliches Handeln in der Welt um uns herum anregen.
2024

"APK - Bewegt!"
Die Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK) stellt turnusgemäß unter dem Titel „APK – Bewegt!“ im Kunsthaus Frankenthal aus.
Natürlich gehört Bewegung zu nahezu jeder künstlerischen Äußerung: von der kleinen filigranen Handbewegung bis zum großen gestischen Pinselhieb, von der Bewegungsillusion im Flachbild bis hin zum tatsächlichen "Bewegtbild" in Videos, Installationen und Performances.

Vom Festhalten und Loslassen
Die Faszination der Arbeit mit Naturmaterial hat die Bildhauerin Barbara Guthy und die Malerin Soana Schüler vor mehr als 20 Jahren zusammengeführt. Ihre LandArt-Installationen erzählen vom ewigen Fließen der Zeit und besonderen Aspekten von Material und Naturort. In ihren gemeinsamen Werken in der Natur wird sichtbar, was in Wirklichkeit ein Grundprinzip des Lebens ist: die stete Veränderung.

Universe, stupid Malerei, Plastik
Seit über 35 Jahren beschäftigt sich der Maler Manfred Binzer neben der Malerei, mit Zeichnungen, Aquarellen und Arbeiten auf Papier auch mit plastischen Arbeiten. Binzers Gemälde lassen sich der Farbfeldmalerei zuordnen und erinnern an den amerikanischen abstrakten Expressionismus.

Pöhnix
Die deutsche Künstlerin Nadine Ajsin, die in Mannheim aufwuchs und in Heidelberg Kunst studierte, beschäftigte sich bereits während Ihres Kunststudiums mit dem "anders sein" und dem Thema Nachhaltigkeit in der Kunst. Schließlich entwickelte sie eine bisher weltweit einmalige Kunsttechnik, die Malerei mit Fotografie verschmelzen lässt. Das besondere daran: Nadine Ajsin malt ausschließlich mit Lebensmittelfarbe, ohne jegliche Chemie.

sakral - profan
Die Landschaftsfotografien von Michael Mucha zeigen Sakral- und Profanbauten sowohl im urbanen Raum als auch in einer klösterlichen Abgeschiedenheit atmosphärisch in Schwarz-Weiß und seltener in Farbe verdichtet. Die Architektur und ihr Umraum erscheinen mal dramatisch, mal verträumt oder mystisch und zeigen Bezüge zur deutschen Romantik eines Caspar David Friedrichs.

Es war einmal…
Bitte Rumpelstilzchen! Jetzt spinn´ mir das Stroh schon zu Gold! Es wäre zu einfach zu sagen, dass Vieles eine Frage der Zeit ist. Eine Idee zu haben und diese auch umzusetzen sind ja zweierlei Paar Schuhe. Oft fehlt ganz einfach das Gewusst wie; ob Rumpelstilzchen dabei eine Hilfe sein kann bleibt dahingestellt. Sehnsucht jedoch ist ein Indikator, ob im Einzelnen oder im gesellschaftlichen, der in uns Wünsche nach Veränderungen hervorruft. Sehnsucht, dass nicht nur dem Einzelnen, sondern allen ein Wohlsein ermöglicht. Sehnsucht, dass dieser Irrsinn von Kriegen, Hunger, Dummheit, Intoleranz und Greul ein Ende hat. Sehnsucht nach rosa Zeiten, nach Einem Wellness für Alle. Doch Ana Laibach zeigt, dass dieser Wunsch ein sehr schöner, jedoch zugleich auch ein absurder ist.
2023

Herz aus Papier, Arbeiten aus, mit und auf Papier
Zeichnung | Druckgraphik | Objekte
Studierende und Absolventinnen und Absolventen der Bildenden Kunst der RPTU in Landau. Ausgangspunkt für das künstlerische Tun am Anfang des Kunststudiums ist das tägliche und permanente Zeichnen in jeder Form. Zu Beginn, in den Einführungen, steht das genaue Sehen und Abbilden im Vordergrund.


