Bebauung Am Jakobsplatz

Quartiersentwicklung Pilgerpfad

Pilgerpfad

Quartiersentwicklung Pilgerpfad

Die Stadt Frankenthal plant, das Gebiet „Pilgerpfad“ fit für die Zukunft zu machen. Gebäude, Wegeverbindungen und Plätze sind in die Jahre gekommen – Anlass für Politik und Verwaltung, hier aktiv zu werden. 

Das Quartier, das entwickelt werden soll, liegt zwischen der Mahlastraße im Westen, der B9 im Osten, der Frankenstraße im Norden und der Isenach im Süden. 

Endgültiger Auslöser für den Prozess waren die Pläne des Investors ProConcept, dem Eigentümer des Geländes, auf dem sich der Edeka-Markt befindet. Der Investor beabsichtigte dort eine Entwicklung, die unter anderem zwei neue Hochhäuser vorsah. 

Die Aufstellung des hierfür nötigen Bebauungsplans löste teilweise Protest in der Bewohnerschaft aus. 

Mit Unterstützung des Stadtberatungsbüros Dr. Sven Fries hat die Stadt nun zunächst das Gesamtquartier in den Fokus genommen. Mit Hilfe eines breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozesses, bei dem die Bedarfe vor Ort ermittelt wurden, soll weiterhin nicht nur die Grundlage für die Entwicklung auf dem Gelände der ProConcept geschaffen werden, sondern Ziel ist es, Fördermittel von Bund und Land für die Entwicklung des gesamten Quartiers zu bekommen.


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Karte mit Beschriftungen
Kartenausschnitt des Quartiers. Zur Gesamtansicht klicken Sie bitte auf das Bild (PDF-Download, 1,9 MB).  


Was sind die nächsten großen Schritte in der Quartiersentwicklung?

Eine Bewerbung für eine Städtebauförderung kann einmal im Jahr eingereicht werden. Ein wichtiger Teil der Bewerbung ist die Begründung des Bedarfs. Dafür wird die Grobanalyse der Stadtberatung Dr. Sven Fries, die unteranderem aus den Befragungen im Jahr 2020 entstand. 
Nachdem die Stadt Frankenthal in das Städtebauförderungsprogramm offiziell aufgenommen wurde, können erste Maßnahmen angegangen werden, wie z. B. die Beauftragung eines Verkehrskonzeptes und eines ISEK. Ein ISEK ist ein Integriertes städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) und bildet die Grundlage auf für konkrete Maßnahmen. 

  • Bewerbung für die Städtebauförderung "Sozialer Zusammenhalt"
  • Beauftragung eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts für den Pilgerpfad
  • Beauftragung zur Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) 
  • Umsetzung diverser Maßnahmen unter anderem...
  • die Erarbeitung eines Freiflächenkonzeptes und eines Spielplatzkonzeptes

Was ist Städtebauförderung?

Damit die Städte die neuen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen können, unterstützt der Bund die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen mit Programmen zur Städtebauförderung. Dazu gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen gemäß Artikel 104 b Grundgesetz, die durch Mittel der Länder und Kommunen ergänzt werden. Die Bundesfinanzhilfen werden den Ländern auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung (VV Städtebauförderung) zur Verfügung gestellt.

Sozialer Zusammenhalt

Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ verfolgt die Ziele, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.

Quelle: https://www.staedtebaufoerderung.info/DE/Startseite/startseite_node.html

 

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