Große Drüsenameise in Frankenthal
Inzwischen wurde die Ameisenart Tapinoma magnum – die sogenannte Große Drüsenameise – auch in Frankenthal nachgewiesen. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits in vielen Regionen Süd- und Westdeutschlands zu beobachten ist: Die ursprünglich aus Südeuropa stammende Art breitet sich zunehmend auch hierzulande aus.
Das bedeutet, dass viele einzelne Nester mit jeweils eigener Königin existieren, die jedoch miteinander verbunden sind. Diese Struktur kann dazu führen, dass unterirdisch Hohlräume entstehen – etwa unter Gehwegen, Straßen oder Gebäuden.
Allgemeine Informationen zur Großen Drüsenameise
Die Große Drüsenameise profitiert vermutlich von milderen klimatischen Bedingungen und kann sich dadurch immer weiter nach Norden ausdehnen. Auffällig ist ihr besonderes Sozialverhalten: Sie bildet sogenannte Superkolonien. Das bedeutet, dass viele einzelne Nester mit jeweils eigener Königin existieren, die jedoch miteinander verbunden sind. Diese Struktur kann dazu führen, dass unterirdisch Hohlräume entstehen – etwa unter Gehwegen, Straßen oder Gebäuden.
Fachleute untersuchen derzeit intensiv, wie sich diese Art weiter ausbreitet und welche Auswirkungen sie langfristig auf Umwelt und Infrastruktur haben kann. Ob heimische Ameisenarten verdrängt werden, ist aktuell noch nicht abschließend geklärt.



