Insbesondere entlang der Zufahrtsstraßen zum Strandbad wurden am vergangenen Wochenende zahlreiche Fahrzeuge im absoluten Halteverbot, in Kurvenbereichen sowie in Rettungszufahrten abgestellt. Teilweise waren die Zufahrten beidseitig zugeparkt. Besonders kritisch war die Situation im Bereich der Tennisplätze und an den Kreuzungsbereichen rund um das Strandbad.
Dadurch wäre es Rettungsfahrzeugen im Notfall nicht möglich gewesen, den hinteren Bereich des Strandbadgeländes schnell und sicher zu erreichen. Gerade an heißen Tagen mit besonders vielen Badegästen stellt dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Der Verkehrsüberwachungsdienst war am vergangenen Sonntag mit zusätzlichen Kräften im Einsatz und sprach innerhalb kurzer Zeit mehr als 60 Verwarnungen wegen Parkverstößen aus. Besonders besorgniserregend war zudem das Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gegenüber den Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung. Diese wurden im Rahmen ihrer Arbeit mehrfach beschimpft und bedroht.
Ordnungsdezernent Bürgermeister Bernd Knöppel stellt hierzu klar: „Unsere Mitarbeitenden sorgen dafür, dass wichtige Verkehrsregeln eingehalten und Rettungswege freigehalten werden. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher. Wenn bei einem Notfall wegen zugeparkter Rettungswege keine Rettungsfahrzeuge passieren können, kann es um Leben oder Tod gehen. Beschimpfungen oder gar Bedrohungen sind in keiner Weise akzeptabel. Unsere Beschäftigten haben Respekt und Unterstützung für ihre Arbeit verdient.“
Zusätzliche Parkmöglichkeiten
Am Sonntag können Besucherinnen und Besucher neben den regulären Stellplätzen auch die Parkplätze am REWE- und am PENNY-Markt in der Benderstraße nutzen. Ein herzlicher Dank gilt den Filialleitungen, die die Nutzung ihrer Parkplätze ermöglichen. Darüber hinaus stehen die freien Parkplätze entlang der Benderstraße zur Verfügung. Außerdem wird – wie beim Frühjahrsmarkt – das Parken entlang des Gehwegs in der Benderstraße geduldet.
Die Stadt prüft darüber hinaus weitere Möglichkeiten, das Parkplatzangebot rund um das Strandbad kurzfristig zu erweitern. Ziel ist es, den Parkdruck dauerhaft zu entzerren und gleichzeitig die Sicherheit im Umfeld des Strandbades zu gewährleisten.
Die Stadt bittet alle Besucherinnen und Besucher um gegenseitige Rücksichtnahme und darum, ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einzuplanen. Alternativ können Besucher die Buslinie 466 nutzen, die zwischen Hauptbahnhof und Studernheim pendelt. Die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Eingang des Strandbads. Der Halt für die Busse aus Richtung Studernheim ist wegen der aktuellen Einbahnstraßenregelung im Meergartenweg direkt vor der Kindertagesstätte in der Straße „Am Strandbad“ eingerichtet – von dort sind es ebenfalls nur wenige Minuten Fußweg zum Eingang des Bades.



