Die Arbeiten zum Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks A6/L523 schreiten gut voran und liegen weiterhin im Zeitplan. Am 17. April wird der Verkehr komplett auf das fertiggestellte südliche Teilbauwerk umgelegt. Damit wird die Behelfsbrücke auf der Nordseite der Anschlussstelle Frankenthal-Nord nicht mehr benötigt. Für deren sicheren Rückbau und Abtransport muss die L523 vom 24. April (ca. 21 Uhr) bis 25. April (ca. 22 Uhr) gesperrt werden.
Mit der Umlegung des Verkehrs auf die Südseite werden die Voraussetzungen für den anstehenden Rückbau des nördlichen Teilbauwerks geschaffen. Im Zuge des am 10. April beginnenden Umbaus der Verkehrsführung kann ein kurzzeitiger Einzug einzelner Fahrstreifen (beide Fahrtrichtungen) erforderlich sein. Nach der Umlegung des Verkehrs auf das neue Brückenbauwerk stehen auf der A6 weiter-hin zwei verengte Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung.
Während der Vollsperrung der L523 für den Rückbau der Behelfsbrücke sind die inneren Auf- und Abfahrten („Ohren“) der Anschlussstelle Frankenthal-Nord nicht befahrbar. Die Umleitungen erfolgen wie bei den bisherigen Sperrungen über die Anschlussstelle Ludwigshafen-Nord und das Autobahnkreuz Frankenthal.
Umsetzung ohne Reduzierung von Fahrstreifen
Die Verkehrsfreigabe des südlichen Teilbauwerks und der Rückbau der Behelfsbrücke auf der Nordseite markieren den erfolgreichen Abschluss der ersten Halbzeit beim Ersatzneubau-Projekt. Dank der Behelfsbrücke konnte der Verkehr auf der A6 seit Baubeginn ohne Reduzierung von Fahrstreifen geführt werden. Die neue Brücke ist anders als das alte Bauwerk so dimensioniert, dass sie vier Fahrstreifen aufnehmen kann. Daher ist auf der Südseite keine Behelfsbrücke erforderlich.
Umleitungen für Verkehr zwischen Frankenthal und Bobenheim-Roxheim
Der Verkehr auf der L523 aus Richtung Frankenthal mit Fahrtziel Bobenheim-Roxheim fährt an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord auf die A6 in Richtung Mann-heim auf, wechselt an der Anschlussstelle Ludwigshafen-Nord die Fahrtrichtung und fährt bei Frankenthal-Nord auf die L523 nach Bobenheim-Roxheim ab.
Der Verkehr aus der Gegenrichtung mit Fahrtziel Frankenthal fährt auf die A6 in Richtung Saarbrücken auf, wechselt am Autobahnkreuz Frankenthal die Fahrtrichtung und fährt an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord nach Frankenthal ab.
Für den langsam fahrenden Verkehr aus Frankenthal ist eine Umleitung über Beindersheim, Groß- und Kleinniedesheim eingerichtet. Aus Richtung Bobenheim-Roxheim derselben Umleitung in Gegenrichtung folgen. Radfahrende nutzen weiterhin die Umleitung über die A6-Unterführung bei Frankenthal-Mörsch.
Umleitungen für Verkehr auf der A6 (gesperrte Abfahrten auf L523)
Verkehrsteilnehmende auf der A6 in Richtung Saarbrücken nutzen während der Sperrung der Abfahrt nach Frankenthal die Umleitung über das Kreuz Frankenthal. Dort ab- und in Richtung Mannheim wieder auffahren, dann an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord auf L523 nach Frankenthal abfahren.
Verkehrsteilnehmende auf der A6 in Richtung Mannheim nutzen während der Sperrung der Abfahrt nach Bobenheim-Roxheim die Umleitung über die Anschlussstelle Ludwigshafen-Nord. Dort die Fahrtrichtung wechseln und an der An-schlussstelle Frankenthal-Nord auf L523 nach Bobenheim-Roxheim abfahren.
Umleitungen für gesperrte Auffahrten auf die A6
Die Umleitungen für die gesperrten Auffahrten in Richtung Mannheim (aus Bobenheim-Roxheim) bzw. Saarbrücken (aus Frankenthal) erfolgen ebenfalls über das Kreuz Frankenthal bzw. die Anschlussstelle Ludwigshafen-Nord. Dafür an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord zunächst entgegen der gewünschten Richtung auf die A6 auffahren und dann am Kreuz bzw. an der Anschlussstelle drehen.
Bauherr der Projektes ist die Autobahn GmbH, welche für Rückfragen zur Verfügung steht:
buergeranfragen.suedwest@autobahn.de
Hintergrundinfo: Ersatzneubau Unterführung A6/L523
Die Unterführung an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord besteht aus zwei Teilbauwerken (eines je Richtungsfahrbahn) und wurde 1938 errichtet. Altersgemäß weist das Bauwerk Verschleißerscheinungen auf, zumal es heute deutlich höhere Verkehrslasten tragen muss als die, für die es ausgelegt war. Zudem sind Anprallschäden vorhanden, die auf die geringe Durchfahrtshöhe zurückgehen. Eine wirtschaftlich sinnvolle Erhaltung ist vor diesem Hintergrund nicht möglich.
Im Zuge des Projekts wird an der Nordseite der Anschlussstelle zunächst eine Behelfsbrücke errichtet. Diese ermöglicht die Aufrechterhaltung von vier Fahrstreifen auf der A6 während der Bauarbeiten. Nach Umlegung des Verkehrs auf die Nordseite kann das südliche Teilbauwerk rück- und ersatzneugebaut werden. Danach wird der Verkehr auf die Südseite umgelegt, die Behelfsbrücke demontiert und es beginnen die Arbeiten zum Ersatzneubau des nördlichen Teilbauwerks.
Das Ende der Baumaßnahmen ist für März / April 2027 angesetzt. In dieser Zeit muss die L523 auch für verschiedene Arbeiten voll gesperrt werden. Die Vollsperrungen werden durch Pressemitteilungen angekündigt.
ÖPNV
Im öffentlichen Nahverkehr sind die Linien 462 und 463, diese erhalten für die Zeiten der Vollsperrungen einen Ersatzlinienplan. Außerhalb der Vollsperrungen bleibt der Fahrplan unverändert.
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Weitere Informationen finden Sie auch im Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de.



