„Der Ostpark ist eines der sichtbarsten Zukunftsprojekte unserer Stadt. Mit dem Spatenstich beginnt die nächste Etappe einer Entwicklung, die den Park Schritt für Schritt attraktiver, grüner und lebenswerter macht. Wir investieren damit nicht nur in Wege und Grünflächen, sondern ganz konkret in die Lebensqualität der Menschen in Frankenthal“, betont Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer.
Die Eingangsbereiche am Nachtweideweg werden verbreitert und neu gestaltet. Durch eine neue Pflasterung im Eingangsbereich sowie zusätzliche Stauden- und Pflanzflächen entstehen deutlich einladendere Zugänge zum Park. Die Maßnahmen verbessern nicht nur das Erscheinungsbild, sondern schaffen zugleich neue Lebensräume für Insekten und fördern die biologische Vielfalt.
Der Spatenstich markiert einen weiteren Meilenstein der umfassenden Ostpark-Sanierung. Bereits in den vergangenen Monaten wurden 64 neue klimaresiliente Bäume gepflanzt, neue Staudenflächen angelegt und erste ökologische Aufwertungsmaßnahmen umgesetzt. Mit der nun beginnenden Bauphase werden weitere Projekte realisiert, die den Park nachhaltig stärken und auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereiten.
„Mehr Grün statt Asphalt, mehr Schatten statt Hitze und mehr Aufenthaltsqualität für alle Generationen – genau dafür steht die Entwicklung des Ostparks. Hier wird sichtbar, wie wir Frankenthal Schritt für Schritt für die Zukunft aufstellen“, so Meyer weiter.
Für die Besucherinnen und Besucher entsteht an der Südseite des Nachtweidewegs ein neuer Trinkwasserspender. Gerade an heißen Sommertagen wird er einen wichtigen Beitrag zur Aufenthaltsqualität leisten. Ergänzend wird die Beleuchtung auf der Nordseite erweitert und damit die Sicherheit im Park weiter verbessert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahme liegt auf der Entsiegelung von Flächen. Im nördlichen Bereich des Parks wird eine nicht mehr genutzte Asphaltfläche des ehemaligen Betriebsgeländes der Stadtgärtnerei zurückgebaut und in eine artenreiche Wiesenfläche umgewandelt. Dadurch kann Regenwasser künftig besser versickern, die sommerliche Aufheizung wird reduziert und neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen.
„Klimaanpassung beginnt nicht in Strategiepapieren, sondern dort, wo Menschen ihren Alltag verbringen – im Park, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg zur Arbeit. Der Ostpark wird damit zu einem sichtbaren Beispiel dafür, wie wir unsere Stadt lebenswerter und gleichzeitig widerstandsfähiger machen“, erklärt der Oberbürgermeister.
Mit Abschluss dieser Bauphase werden die für den Ostpark vorgesehenen Fördermittel aus dem KIPKI-Programm (Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation) des Landes Rheinland-Pfalz vollständig umgesetzt. Für die Maßnahmen im Ostpark stehen insgesamt rund 500.000 Euro zur Verfügung.
Was bereits erreicht wurde
Im Zuge der bisherigen Arbeiten wurden 64 neue Bäume gepflanzt und ein neues Staudenbeet am nordwestlichen Parkeingang angelegt. Darüber hinaus erfolgten Kampfmittelfreimessungen, Stubbenrodungen und die Herstellung neuer Baumstandorte. Die betroffenen Flächen wurden weitgehend wieder eingesät und begrünt.
Was noch geplant ist
Mit Unterstützung der Bürgerstiftung sollen künftig zusätzliche Bewegungs- und Sportangebote im Ostpark geschaffen werden. In die Planungen eingeflossen sind zahlreiche Anregungen aus der Bürgerschaft, unter anderem aus einem Bürgerspaziergang im Jahr 2023 sowie aus dem Austausch mit dem Seniorenbeirat und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen.
„Der Ostpark zeigt auch, dass Beteiligung wirkt. Viele Ideen stammen direkt aus der Bürgerschaft. Wer den Park künftig besucht, wird an vielen Stellen erkennen können, dass gute Stadtentwicklung gemeinsam entsteht“, so Meyer.
Bekämpfung des Japanischen Staudenknöterichs
Parallel zur Aufwertung des Parks läuft die Bekämpfung des invasiven Japanischen Staudenknöterichs. Hierfür kommt das sogenannte Root-Wave-Verfahren zum Einsatz. Dabei werden die Pflanzen gezielt bis in den Wurzelbereich geschädigt. Die Behandlung muss mehrfach wiederholt werden, ermöglicht jedoch eine nachhaltige Bekämpfung bei gleichzeitigem Schutz benachbarter Bäume und Gehölze. Ziel ist es, den Bestand des invasiven Neophyten in den kommenden Jahren dauerhaft zurückzudrängen.



