Immer wieder hören wir das Wort "Klima" oder die Phrase "...auf das Klima achten...". Aber worum geht es dabei überhaupt? Hat das nicht eigentlich was mit dem Wetter zutun?
Auf eine gewisse Weise schon, denn "unter Wetter versteht man die atmosphärischen Bedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, einschließlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Bewölkung, Wind und Sichtweite.", (UN, 2024), und das Klima ist "der Durchschnitt der Wettermuster in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum, in der Regel 30 oder mehr Jahre, der den Gesamtzustand [...] darstellt.", (UN, 2024).
Derzeit wird der Begriff Klima jedoch häufig mit etwas anderem gleichgesetzt - mit dem "Klimawandel". Dabei ist zu unterscheiden zwischen den natürlichen Klimaänderungen, also dem natürlichen Klimawandel, und dem menschengemachten Klimawandel bzw. den Treibhausgaseffekten.
Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein und beispielsweise durch Schwankungen in der Sonnenaktivität entstehen. Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und due Temperaturen ansteigen lassen. (UN, 2024).
Der Klimawandel und die damit einhergehende Klimakrise sind die bestimmenden Themen unserer Zeit. "Klimakrise" bezieht sich dabei auf die schwerwiegenden Probleme, die durch die Veränderungen des Klimas auf unserem Planeten verursacht werden. Und um diesen Problemen entgegenzuwirken, muss aktiv Klimaschutz und Klimaanpassung auf allen Ebenen und überall betrieben werden.