Frankenthaler Trinkwasser

Trinkwasser

Frankenthaler Trinkwasser

Streng kontrolliert, top Qualität, jederzeit aus Ihrem Wasserhahn.

Das Trinkwasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel und unterliegt strengeren Kriterien als Mineralwasser.
Es wird aus Tiefen von bis zu 250 Metern gefördert – dort ist es seit 10.000 Jahren vor Umwelteinflüssen geschützt.
Angaben zur Wasserqualität und einen Preisrechner findet man hier:

https://www.stw-frankenthal.de/energie/wasser.html

Auch das Frankenthaler Trinkwasser der Stadtwerke wird aus Tiefen von 200 Metern gewonnen. Jüngstes Projekt ist der Tiefbrunnen TB 13, der 2021 ans Netz ging.

https://www.stw-frankenthal.de/energie/wasser/brunnenprojekt.html

„Die Wasserhärte des Trinkwassers der Stadt Frankenthal bewegt sich durchgehend in einem harten Bereich. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass das Trinkwasser ausschließlich aus dem Wasserwerk Frankenthal Nord stammt. Prinzipiell ist die Wasserqualität vor Ort relativ gut, ….“

https://vitalhelden.de/wasser/wasserqualitaet/frankenthal/

Sicheres Trinkwasser auch bei Hitzeperioden

Im heißen Sommer 2022 und der damit verbundene Trockenheit führt auch im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Frankenthal zu einem erhöhten Trinkwasserverbrauch. Normalerweise fördern die Stadtwerke pro Stunde ca. 700 m³ Wasser, zu Spitzenzeiten wurden in den heißen Monaten Werte von 1.122 m³ Wasser pro Stunde und 14.524 m³ pro Tag erreicht.

Das Trinkwasser kommt in Frankenthal aus 13 Tiefbrunnen, davon sind aktuell neun in Betrieb. Ein weiterer Tiefbrunnen geht wahrscheinlich noch dieses Jahr in Betrieb und im Jahr 2023/24 ist ein weiterer Tiefbrunnen vorgesehen. Um einen weitere Tiefbrunnen an das Netz anzuschließen ist eine ausführliche Beprobung im Vorfeld nötig.

Mit den Technischen Werken Ludwigshafen besteht eine Verbundleitung, durch welche bei Bedarf kurzfristig ein Wasseraustausch in beide Richtungen erfolgen kann. Dies ist z.B. bei Wartungsarbeiten o.ä. planungsgemäß nötig.

Die Stadtwerke betonen, dass ein verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit dem kostbaren Gut Trinkwasser jederzeit angebracht und in diesen Zeiten aber besonders wichtig ist. So sollte die Gartenbewässerung mit Bedacht erfolgen, Autowaschen mit Trinkwasser und das (Nach)füllen von Schwimmbädern reduziert bzw. vermieden werden.

Trinkwasser im Notfall

Notfallpläne für Trinkwasser folgen einer gesetzlichen Regelung: Die Grundversorgung ist im Wassersicherstellungsgesetz geregelt.

Dieses „Gesetz über die Sicherstellung von Leistungen auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft für Zwecke der Verteidigung“ macht generelle Vorgaben für die Versorgung der Zivilbevölkerung und der Streitkräfte im Ernstfall. Organisiert werden darüber die Zuteilungen an Betriebe, die etwa auf Kühlwasser angewiesen sind, die Bereitstellung von Löschwasser, die Behandlung von Abwässern und eben die Bereitstellung von Trinkwasser.

Trinkwasser-NOT-Brunnen

Frankenthal hat insgesamt 18 Trinkwasser-Notbrunnen. 

Deutschlandweit gibt es 5.200 Stück. Diese Trinkwasser-Notbrunnen sind für den Notfall und daher nicht an das Netz angeschlossen. 

Ihre Standorte sind in der Nähe von Wohngebieten, weil die maximale Entfernung, die jedem Bürger zugemutet wird zwischen 500 und 2.000 Metern liegt. Alle 18 Stück in Frankenthal halten diesen Radius ein. Die Entfernung ist im Wassersicherstellungsgesetz geregelt. Die Standorte sind im ganzen Stadtgebiet verteilt und werden erst im Notfall unter anderem unter www.frankenthal.de/notfall und andere Medien (Printmedien, Radio, Warn-Apps, soziale Medien, Fernsehen, Lautsprecherdurchsagen, Informationspunkte) veröffentlicht.

Im Notfall sollte man sich erkundigen, ob jemand in der Nachbarschaft Hilfe benötigt: denn bereits die zumutbaren 500-Meter-Entfernung können -  für bestimmte Menschen, die dann Wasser tragen müssen -  zu anstrengend sein.

Alle Trinkwasser-Notbrunnen sind gewartet (es gibt einen jährlichen und einen 5-Jahres-Zyklus) der von den Stadtwerken eingehalten wird. Alle 18 sind für den Notfall bereit – zur Wartung gehört auch das Checken des nötigen Materials (Hydrant, Schlauch, Pumpe u. ä.).  

Trinkwasservorrat

Das „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ weist darauf hin, wie man seine „Persönliche Notfallvorsorge gestaltet“: 

Dort heißt es u.a. man möge für 10 Tage Essen und Trinken bevorraten. Gerechnet wird mit 2 Litern pro Person und Tag. Für einen 10-Tages-Vorrat sollte die Bevölkerung 20 Liter pro Person kalkulieren.