Dabei muss es nicht einmal echtes Frankenthaler Porzellan sein wie auf dem Foto. Ob Lieblingsbecher, Omas gutes Porzellan oder die Tasse, die seit Jahren ganz hinten im Küchenschrank steht: Jede Tasse zählt. Zusätzlich sollten alle einen kleinen Löffel mitbringen. Denn wenn die 200 Tassen zusammenkommen, soll auf dem Rathausplatz gemeinsam ordentlich „Krach“ gemacht werden.
Gezählt wird um 18 Uhr vor dem Gläsernen Studio auf dem Rathausplatz. Wer für die Stadtwette zählen möchte, muss zu diesem Zeitpunkt mit seiner Tasse vor Ort sein.
Der Hintergrund der Wette: Frankenthal blickt auf eine lange Porzellantradition zurück: 1755 erhielt der Strasburger Porzellanfabrikant Paul Hannong durch Kurfürst Karl Theodor die Erlaubnis, in Frankenthal eine Porzellanmanufaktur zu gründen. Die Stadt wurde damit zu einem bedeutenden Zentrum der Porzellanherstellung.
Als Wettpatin unterstützt Dr. Maria Lucia Weigel, Leiterin des Erkenbert-Museums, die Stadtwette. Sie wird auch in der Sendung über die Geschichte des Frankenthaler Porzellans berichten.
Der Wetteinsatz der Moderatoren: Wenn Frankenthal die Wette gewinnt, müssen sie die Tassen auf dem Rathausplatz spülen – passend zum Oktoberfest in Dirndl und Lederhosen.



