119 Seiten Stadtgeschichte: Städtepartnerschaft, KI-Comic und spannende Einblicke in Frankenthals Vergangenheit
35 Jahre Städtepartnerschaft mit Sopot
Anlässlich des Jubiläums blickt der frühere Leiter des Frankenthaler Stadtarchivs, Gerhard Nestler, auf die Geschichte Sopots in den Jahren nach 1945 zurück. Ein weiterer Beitrag widmet sich dem Antrittsbesuch von Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer in der polnischen Partnerstadt. Er zeigt, wie gemeinsame Projekte und das Engagement zahlreicher Akteure den europäischen Gedanken bis heute im Alltag beider Städte lebendig halten.
Eine besondere Zeitreise ermöglicht das „Tagebuch von Emil“. Grundlage ist ein KI-gestütztes Schülerprojekt von Julia Köhler vom Albert-Einstein-Gymnasium, das sie 2025 Oberbürgermeister Dr. Meyer vorstellte. Mit kreativen Comicbildern führt das Projekt durch verschiedene Epochen der Frankenthaler Geschichte. Der Comic ist vollständig im Heft abgedruckt.
Von historischen Rätseln bis zu architektonischen Spuren
Weitere Beiträge beleuchten unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte. Werner Schäfer widmet sich dem Frankenthaler Stadtwappen und der Frage „Gülden Triangulus vs. Eckstein“. Simon Franzen untersucht Gewaltdarstellungen auf Belagerungsansichten des Dreißigjährigen Krieges. Dr. Dieter Schiffmann schreibt über Schiller, die Glocke und Frankenthal, während Oberbürgermeister a. D. Theo Wieder die Stadt als Namensgeber in den Blick nimmt.
Auch Kriminalfälle aus vergangenen Jahrhunderten finden ihren Platz: Dr. Konrad Schneider berichtet über einen Juwelenraub im Jahr 1615. Dr. Dieter Schiffmann beleuchtet eine Brandstiftung aus Rache mit anschließendem Mord an einem Mithäftling im Jahr 1857. Architekturhistorische Beiträge von Friedhelm Trowe über ein Relief an der Kirche Sankt Ludwig und von Karl-Heinz Kuhn über das Leben und Wirken des Frankenthaler Architekten Friedrich Larouette ergänzen das Themenspektrum.
Ein Stück Frankenthal zum Lesen und Verschenken
„Frankenthal einst und jetzt“ richtet sich an alle, die sich für fundierte Heimat- und Stadtgeschichte interessieren – ob langjährig mit Frankenthal verbunden oder neu in der Stadt. Mit seiner ansprechenden Gestaltung und dem handlichen Format eignet sich das Jahrbuch auch als Geschenk.
Das reich bebilderte Heft ist zum Preis von 6,50 Euro am Infoschalter im Rathaus sowie bei Thalia erhältlich.
Mehr Informationen zur Arbeit des Stadtarchivs sind auch unter www.frankenthal.de/stadtarchiv zu finden.




