Nathalie Tschöp, welche seit nun zehn Jahre an der Städtischen Musikschule Cellounterricht nimmt, gab am 27. April erneut einen wunderbaren Soloabend. Am Flügel wurde sie von Olga Tkachenko-Orkin begleitet.
Im neu renovierten Kammermusiksaal der Musikschule erklangen Werke aus den Epochen des Barock und der Romantik. Besonders eindrucksvoll war die Interpretation der ganzen 3. Cellosuite von J.S. Bach sowie die „Fantasiestücke“ für Violoncello und Klavier op. 73 von Robert Schumann, welche durch ein leidenschaftliches Spiel und farbenreichen Celloklang das Publikum begeisterten. Bei der Sonate für 2 Violoncelli von Jean-Baptiste Barrière spielte Nathalie zum ersten Mal mit ihrem Lehrer Jawor Domischljarski im Konzert. Es war offensichtlich, dass beide großen Spaß beim gemeinsamen Musizieren hatten. Als Zugabe erklang -passend zur Jahreszeit- das "Frühlingslied" von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Es war ein Musikerlebnis, das durch die besondere Einfühlsamkeit der Solistin dem Publikum in Erinnerung bleiben wird. Ein wirklich wundervoller Frühlingsabend, voller schöner Cellolänge.



