Herzstück des künftigen Konzepts bleiben 45 hochwertige, klimatisierte Hotelzimmer für Geschäftsreisende, touristische Gäste und private Besucher. Ergänzend entstehen 50 zeitgemäße, ebenfalls klimatisierte Apartments zwischen 22 und 49 Quadratmetern. Das Restaurant Onami und die Schuhwelt sollen am Standort erhalten bleiben. Neu hinzu kommt ein öffentlich zugängliches Frühstücks- und Caféangebot.
Mit dem Gesamtkonzept will die Stäy RE GmbH das Central zu einem lebendigen Stadthaus weiterentwickeln, das Hotel, Wohnen, Gastronomie und Einzelhandel miteinander verbindet.
45 hochwertige Hotelzimmer – mit Fitness und Sauna
Die 45 Hotelzimmer sollen umfassend modernisiert und mit einer hochwertigen, eigens vom Schreiner beziehungsweise spezialisierten Objektausstatter gefertigten Möblierung neu eingerichtet werden. Das Gestaltungskonzept setzt auf warme Holztöne, harmonisch abgestimmte Farben und ein modernes, wohnliches Ambiente. Sämtliche Hotelzimmer werden klimatisiert.
Vorgesehen sind sowohl klassische Hotelzimmer als auch Zimmer mit eigener Küche, die insbesondere bei längeren Aufenthalten zusätzlichen Komfort bieten.
Eine neue Nutzung erhält auch die bisherige Schwimmhalle. Dort soll ein moderner Fitnessbereich für Hotelgäste sowie Bewohnerinnen und Bewohner entstehen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Sauna. Gemeinsam mit dem neuen Frühstücks- und Cafébereich soll so ein zeitgemäßes Hotelangebot mit hohem Qualitätsanspruch entstehen.
Die ersten Visualisierungen vermitteln bereits einen Eindruck von der geplanten Gestaltung und Ausstattung.
„Wir glauben an die Frankenthaler Innenstadt. Mit über vier Millionen Euro werden wir aus einem Hotel ein Haus machen, das rund um die Uhr lebt: Wohnen, temporäre Gäste, Frühstück am Stadtpark, Einkaufen – alles an einem Ort“, erklären Lukas Oldach und Andreas Christ, Geschäftsführer der Stäy RE GmbH.
50 zeitgemäße Apartments mitten in der Innenstadt
Neben dem Hotel entstehen 50 zeitgemäße Apartments mit Wohnflächen zwischen 22 und 49 Quadratmetern. Sie richten sich insbesondere an Auszubildende, Studierende, Berufseinsteiger, Pendler und Singles unterschiedlicher Altersgruppen.
Die Apartments werden klimatisiert, verfügen über eigene Küchen und sollen teilmöbliert angeboten werden. Ein besonderer Vorteil des Projekts: Der zusätzliche Wohnraum entsteht vollständig innerhalb des vorhandenen Gebäudes. Dafür müssen keine neuen Flächen versiegelt werden. Damit entsteht Wohnraum an einem bereits erschlossenen Standort mit kurzen Wegen zu Innenstadt, Bahnhof, Einzelhandel und Gastronomie. Zugleich bringen die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner zusätzliche Frequenz und Leben unmittelbar in die Innenstadt.
„Für uns ist gerade diese Verbindung interessant: Wir sichern ein wichtiges Hotelangebot für unseren Wirtschaftsstandort und schaffen gleichzeitig 50 zusätzliche zeitgemäße Apartments mitten in der Stadt. Gerade für Auszubildende, Studierende, Berufseinsteiger oder Pendler brauchen wir solche zentralen Wohnangebote mit kurzen Wegen“, so die beiden Stäy-Geschäftsführer.
Onami und Schuhwelt bleiben – neues öffentliches Café
Auch das Erdgeschoss soll weiterhin ein öffentliches Gesicht des Hauses bleiben. Das Restaurant Onami und die Schuhwelt sollen dem Standort erhalten bleiben.
Neu geplant ist ein öffentlich zugänglicher Frühstücks- und Cafébereich, der sich nicht nur an Hotelgäste richtet. Damit soll sich das Central künftig noch stärker zu seinem unmittelbaren Umfeld und zur Innenstadt öffnen.
Neues Erscheinungsbild an der Willy-Brandt-Anlage
Auch äußerlich soll das Central ein neues Gesicht erhalten. Die bestehende Fassade bleibt erhalten und soll durch einen neuen weißen Anstrich ein helleres und zeitgemäßes Erscheinungsbild bekommen.
Die Stadt Frankenthal hat die Weiterentwicklung des Standorts von den ersten Überlegungen an eng begleitet. Insbesondere die Stabsstelle Stadtentwicklung sowie der Bereich Planen und Bauen waren in den Entwicklungsprozess eingebunden.
„Ein attraktives Hotelangebot gehört zu einem starken Wirtschaftsstandort. Unsere Unternehmen brauchen gute Übernachtungsmöglichkeiten für Geschäftspartner, Fachkräfte und Besucher. Hinzu kommen Gäste von Veranstaltungen sowie Menschen, die aus touristischen oder privaten Gründen nach Frankenthal kommen. Deshalb war für uns wichtig, dass das Central als Hotel erhalten bleibt und zugleich qualitativ weiterentwickelt wird. Eine private Investition von mehr als vier Millionen Euro ist zugleich ein starkes Signal für den Standort“, so Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Nicolas Meyer.
Übergang nach vier Jahrzehnten: Dank an Markus Burkhardt und das Team
Mit der Übergabe Ende November endet zugleich eine prägende unternehmerische Ära am Standort. Markus Burkhardt hat das Hotel Central über vier Jahrzehnte geführt und geprägt. Auch bei der Entwicklung einer langfristigen Zukunftsperspektive für das Haus hat er sich gemeinsam mit der Stäy RE GmbH und der Stadt konstruktiv eingebracht.
„Ich freue mich, dass ich die Entwicklung des Hotel Central für die Zukunft mitgestalten und begleiten konnte. Besonders wichtig ist mir, dass langjährige Mitarbeiter übernommen werden können und die Tradition und Gastfreundschaft unseres Hauses erhalten bleiben. Ich wünsche Andreas Christ und Lukas Oldach und allen Beteiligten für die neue Ära viel Erfolg“, sagt Markus Burkhardt.
Auch seitens der Stadt wird sein langjähriges Engagement ausdrücklich gewürdigt. Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer: „Das Hotel Central ist seit vier Jahrzehnten eng mit Markus Burkhardt verbunden. Er hat das Haus mit großem persönlichen und unternehmerischen Engagement geprägt und sich konstruktiv in die Entwicklung seiner Zukunft eingebracht. Dafür danke ich ihm ausdrücklich. Mein Dank gilt ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die über all diese Jahre für die Gastfreundschaft des Central standen.“
Auch für die Beschäftigten soll eine Perspektive bestehen. Der Investor strebt an, das bisherige Personal unter Berücksichtigung der anstehenden Umbauphase so weit wie möglich in den künftigen Betrieb zu übernehmen.
„Das Central verschwindet nicht. Es bleibt Frankenthal als Hotel erhalten und entwickelt sich gleichzeitig weiter. Wir bewahren damit einen bekannten Standort und schaffen mit einer privaten Millioneninvestition eine langfristige Perspektive für das Haus und unsere Innenstadt“, so Meyer abschließend.



