Aktuelles

aus dem Erkenbert-Museum

Aktuelles

Neue "Mittagspause im Museum" am 21. Juli 2026

Am 21. Juli um 13 Uhr gibt es eine neue Ausgabe der Vortragsreihe "Mittagspause im Museum". Nane Muelder-Bruns, Tochter des Künstlerehepaars Karin und Johnny Bruns, beleuchtet die Reisezeichnungen ihrer Mutter anhand derer Reisetagebücher und persönlichen Erinnerungen.

"Was ich erlebt habe, soll mir in keinem Fall verloren gehen", schrieb Karin Bruns auf ihrer ersten Reise nach Spanien 1957 in ihr Skizzenbuch. Immer wieder hielt sie ihre Eindrücke von zahlreichen Reisen nach Spanien und Italien in Worten und Bildern fest. Ihre Reisetagebücher aus drei Jahrzehnten geben einen Einblick in die Schönheit und Atmosphäre der fremden Umgebung.

Die Veranstaltung dauert etwa 45 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Laufende Projekte 2026: Ausstellungen, Restaurierungen, Kooperationen

Neben der Vorbereitung unserer nächsten Sonderausstellung, die im November ihre Tore öffnen wird, ist das Museumsteam aktuell auf Hochtouren mit weiteren Projekten befasst. Diese ergeben sich aus dem Netzwerk des Museums und betreffen Ausstellungen mit unseren Leihgaben, Amtshilfen und Forschungsprojekte.

Objekte des Erkenbert-Museums sind derzeit in einer Ausstellung in Lunéville in Frankreich zu sehen. An der Universität Heidelberg läuft ein Projekt zur Erschließung der Sammlung Nachlass Karin Bruns. Außerdem läuft die Amtshilfe in Form von Restaurierungen an Objekten des Stadtmuseums Bad Neuenahr-Ahrweiler weiter. Eine weitere Amtshilfe konnte dem Museum in Grevenmacher bei der Instandsetzung einer Kniehebelpresse aus dem Werk von Albert & Hamm geleistet werden.

Im Folgenden finden Sie Details zu diesen Projekten.

Ausstellung Louis XVI – l’Inconnu de Versailles  

21.07.2026
Im Hôtel Abbatial in Lunéville, der französischen Partnerstadt von Schwetzingen, läuft bis zum 28. Februar 2027 eine Ausstellung über den in der Französischen Revolution im Jahr 1793 hingerichteten König Ludwig XVI.

Das Erkenbert-Museum ist Ausstellungs-Leihgeber von mehr als vierzig Frankenthaler Porzellanen aus dem 18. Jahrhundert. Die Museumsobjekte beleuchten zum einen den Aspekt der höfischen Tischkultur durch die Präsentation von Figuren, die auf der Desserttafel des Adels als Dekor dienten. Zum anderen illustrieren sie Tätigkeiten, die mit Gartenkunst in Verbindung gebracht werden. So machen sie den königlichen Garten von Versailles in dem Personal anschaulich erlebbar, das für den Unterhalt dieses öffentlichen Repräsentationsraumes der Monarchie sorgte.

Porzellan war im 18. Jahrhundert ein Luxusgut, das sich nur der Adel leisten konnte. Sein Besitz verhieß schier unüberbietbares Sozialprestige.

Bereits unter Ludwig XV. existierten direkte Verbindungen der französischen Krone zum kurfürstlichen Hof in Mannheim unter Carl Theodor. Als diplomatisches Geschenk wurde dem Pfälzer im Jahr 1759 ein vielteiliges Tafelservice mit Vogelmotiven aus der königlichen Manufaktur in Sèvres überreicht. Die Gabe ist Ausdruck der Bemühungen des französischen Königs, sich im Siebenjährigen Krieg unter den deutschen Fürstentümern Verbündete zu sichern.

Die Leiterin des Erkenbert-Museums, Dr. Maria Lucia Weigel, hielt am 19.06.2026 im Hôtel Abbatial in Lunéville zusammen mit dem Leiter des Schwetzinger Stadtmuseums, Lars Maurer, einen Vortrag über die deutsch-französischen Beziehungen im 18. Jahrhundert. Die Frankenthaler Museumsleiterin ging dabei auf die Vorbildfunktion von Sèvres-Porzellan für die Produktion der Frankenthaler Manufaktur in den Jahren nach dem Empfang des französischen Staatsgeschenks ein. 

Video zur Ausstellung:

Bilder der Ausstellung

Banner der Ausstellung in Lunéville. Ort: Hôtel Abbatial, 1, place Saint-Rémy, Lunéville, Frankreich. Dauer: 10.04.2026 bis 28.02.2027


Hinweis zum Video:

Das Video links finden Sie auch auf dem Kanal der Stadt Frankenthal auf Youtube.

Das Video ist in französischer Sprache. YouTube bietet automatisch übersetzte Untertitel an. Um sie anzeigen zu lassen, aktivieren Sie zunächst die allgemeine Untertitelung (auf Französisch) über das entsprechende Symbol, welches sich rechts unterhalb des Videos befindet. Die Übersetzung können Sie über die Einstellungen (rechts neben dem Button „Untertitel“) > „Untertitel“ > „Automatisch übersetzen“ aktivieren. Hier können Sie Deutsch als Sprache (oder jede andere Sprache) auswählen. Bitte beachten Sie, dass die Untertitel automatisch übersetzt werden und daher fehlerhaft sein können. Für fehlerhafte Übersetzungen übernimmt die Stadt Frankenthal keine Verantwortung, da es sich um einen Dienst von YouTube handelt.

Restaurierungen von Objekten des Stadtmuseums Bad Neuenahr-Ahrweiler

21.07.2026

5 Jahre ist die Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal im Juli 2021 nun her. Sie machte auch vor Kulturgut keinen Halt. Gemälde und historisch relevante Objekte aus dem Besitz des Stadtmuseums Bad Neuenahr-Ahrweiler waren tagelang in Schlamm und Wasser gefangen. Der hohe ideelle Wert dieser Kultur- und Geschichtszeugnisse macht Rettung und Erhalt der Objekte zur Pflicht.

Einem Aufruf des Museumsverbands Rheinland-Pfalz um Hilfe für das gebeutelte Museum folgend, boten die Stadt Frankenthal und das Erkenbert-Museum ihre Unterstützung bei der Rettung der Objekte an. Das Erkenbert-Museum kann bei der Amtshilfe für das Stadtmuseum Bad Neuenahr-Ahrweiler auf die Expertise der erfahrenen Restauratoren Joanna Bella (Gemälde) und Bernd Mohr (Metall) bauen.

Sieben Gemälde stellten den Anfang dar. Die schlimmsten Schäden waren bereits im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe beseitigt worden. Dort wurde eine Grundreinigung der unter dicken Schlammschichten verborgenen Bilder durchgeführt. Mitarbeiter des Erkenbert-Museums holten die Objekte dort ab und brachten sie am 7. Dezember 2021 ins Erkenbert-Museum.

Bei der ersten Begutachtung anwesend waren neben Vertretern der Presse auch Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck (Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz), der Oberbürgermeister der Stadt Frankenthal, Martin Hebich, die Leiterin des Stadtmuseums Bad Neuenahr-Ahrweiler, Heike Wernz-Kaiser und die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz, Bettina Scheeder.

Restauratorin Joanna Bella untersuchte die Schäden an den Gemälden mit feinmechanischem Hilfsmitteln und gab eine erste Einschätzung zu Restaurierungsbedarf und -möglichkeiten ab.

Hinzu kamen ein Pokal, eine Uhr, zwei Apotheker-Gewichtssätze, ein kleiner Eisenkessel und eine Kugelgusszange, derer sich Metallrestaurator Bernd Mohr annahm.

Anlässlich des Jahrestags der Katastrophe, deren Schäden noch immer allgegenwärtig sind, rücken die Restaurierungsarbeiten wieder in den Fokus der Presse. Auch das Erkenbert-Museum bekam Besuch von Redakteuren des SWR und der Rheinpfalz.

Ende des Jahres sollen die Restaurierungen an allen Objekten in der Obhut des Erkenbert-Museums abgeschlossen sein und die Objekte an die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zurückgegeben werden. Im Erkenbert-Museum ist hierzu eine kleine kurze Sonderausstellung im Oktober geplant, die die Arbeitsprozesse der Öffentlichkeit vorstellen soll.

Erkenbert-Museum bietet im WS 2026/2027 ein Projekt am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg an

21.07.2026

Das Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg bietet in Kooperation mit dem Erkenbert-Museum im Wintersemester 2026/2027 ein Projekt zu Werken der Frankenthaler Künstlerin Karin Bruns an. Ab 14. Oktober 2026 findet eine „Übung vor Originalen: Projekt Nachlass Karin Bruns“ statt. Hier bietet sich den Studierenden die seltene Möglichkeit, originale Kunstwerke zu betrachten, gemeinsam zu analysieren und Fragen an das jeweilige Werk zu stellen, deren Beantwortung sich aus der direkten Anschauung ergibt. Neben dem Kennenlernen verschiedener künstlerischer Techniken stehen inhaltliche, ikonografische Fragen und die Einbettung des Werkes der Künstlerin Karin Bruns in die Kulturgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Programm. Studierende haben die Möglichkeit, in Form von Qualifikationsarbeiten in das Forschungsprojekt eingebunden zu werden.

Dr. Maria Lucia Weigel, Leiterin des Erkenbert-Museums, stellte das Projekt gemeinsam mit Restauratorin Joanna Bella in einer Erstveranstaltung am 13. Mai 2026 vor. In dem Projekt geht es unter anderem um die Erschließung der Bestände in der Museumsammlung sowie die kunsthistorische Einordnung von Bruns‘ vielseitigem Schaffen. Am Beispiel der Künstlerin wird die Situation weiblicher Kunstschaffender in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht.

2021 wurde der künstlerische Nachlass der aus Frankenthal gebürtigen Malerin Karin Bruns (1918-1997) und ihres ersten Ehemannes Johnny Bruns (1909-1953) dem Erkenbert-Museum von der Tochter und Erbin als Schenkung übereignet. Zuletzt wurde der 100. Geburtstag der Künstlerin Karin Bruns in einer Sonderausstellung im Erkenbert-Museum 2018 gewürdigt.

Instandsetzung einer historischen Kniehebelpresse für das Museum in Grevenmacher

21.07.2026

Das Museum Kulturhuef in Grevenmacher (Luxemburg) suchte im April 2026 Unterstützung. Eine historische Kniehebelpresse, die in dem Museum nicht nur ausgestellt ist, sondern auch zu Vorführungszwecken aktiv genutzt wird, war nicht mehr funktionsfähig und man benötigte Hilfe bei der Instandsetzung. Das Museum schrieb zunächst verschiedene deutsche Druckmuseen an. Nachdem keines weiterhelfen konnte, recherchierte das Museum den Hersteller der Firma. Da die Maschine von Albert und Hamm gefertigt wurde, kam man auf Andreas Hamms Wirkungsstätte Frankenthal und wandte sich so an das Erkenbert-Museum.

Metallrestaurator Bernd Mohr schritt zur Tat. Bei einer Dienstreise nach Grevenmacher setzte er die Maschine wieder in Stand und beriet zu deren Wartung.

Zunächst waren hierfür das Anbringen eines Triebriemens auf die Transportrolle der Presse erforderlich, da die zuvor eingesetzten beiden Riemen gerissen waren – eine Aufgabe, die kniffelig war, da beide Riemen auf Zug beansprucht werden und fest mit der Trommel verbunden sein müssen.

Anschließend prüfte er die Maschine auf Funktionsfähigkeit und schmierte ihre Komponenten. Die Führungsschienen wurden gefettet und Ölbohrungen aufgefüllt. Damit dies in Zukunft regelmäßig erfolgen kann, verfasste Bernd Mohr einen Wartungsbericht für das Museum.

Rückblick auf die Ausstellung "Glockenguss in Frankenthal

Am 12. April ist die jüngste Ausstellung des Erkenbert-Museums zu Ende gegangen. Das Haus ist nun wieder in Vorbereitung der anstehenden Sanierungsarbeiten bis November 2025 geschlossen. Dann öffnen sich die Türen für die nächste Sonderausstellung.

1622 Besucherinnen und Besucher tauchten in der Sonderausstellung "Glockenguss in Frankenthal" vom 3.12.2025 bis 12.04.2026 eintauchen in die Geschichte des Glockengusses in Frankenthal nebst Erläuterungen zur Technik des Gusses, dem Glockenklang und der Kulturgeschichte der Glocken allgemein. 

Einer der Höhepunkte der jüngst zu Ende gegangenen Sonderausstellung "Glockenguss in Frankenthal" war das ökumenische Stadtgeläut am 11.04.2026. Der Termin fand in Zusammenarbeit mit den Kirchen St. Ludwig, St. Dreifaltigkeit und der Zwölf-Apostel-Kirche Frankenthal bewusst am Jubiläumstag des Kaiserglockenfestes statt. Am 11.04.1875 wurde die in der Frankenthaler Gießerei von Andreas Hamm gefertige "Kaiserglocke" für den Kölner Dom" auf dem Rathausplatz der Öffentlichkeit präsentiert. Aus diesem Anlass ließen die drei beteiligten Kirchen ihre noch vorhandenen Glocken des Enkels von Andreas Hamm, Hermann Hamm, erklingen. Durch die Veranstaltung führte die Glockensachverständige Birgit Müller. 

Die Bildergalerie rechts zeigt Highlights der Veranstaltung.

Informationen zur Ausstellung finden Sie weiterhin hier:

Bildergalerie zum Ökumenischen Stadtgeläut am 11.04.2026

Provenienzforschung: Erkenbert-Museum nimmt an Pilotprojekt Teil

Das Erkenbert-Museum wurde als eines von vier Museen in Rheinland-Pfalz für ein Projekt des Museumsverbands Rheinland-Pfalz ausgewählt, das die Herkunft von Museumssammlungen erforscht. Kernelement ist die Überprüfung der Museumssammlungen auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Objekte, ein sogenannter „Erstcheck NS-Raubgut“. Hierzu recherchierte die Provenienzforscherin und Kunsthistorikern Dr. Katja Terlau vom 17.03. bis 18.04. im Erkenbert-Museum. Schwerpunkt der Recherchen im Erkenbert-Museum waren Objekte in den Sammlungen, deren Herkunft nach aktueller Aktenlage nicht ausreichend geklärt ist.

Für Museumsleiterin Dr. Maria Lucia Weigel bietet das Projekt zur Provenienzforschung dem Museum die Möglichkeit, die Herkunft seiner Sammlungen offenzulegen, um daraus gegebenenfalls weiteres Handeln im Sinne einer fairen und gerechten Lösung in Abstimmung mit den Nachkommen von Betroffenen abzuleiten. Die Sammlungen umfassen hoch qualitätvolle Objekte, die als Kulturerbe der Stadt Frankenthal von herausragender, überregionaler Bedeutung sind und die Grundlage der Selbstverortung der heutigen Stadtbevölkerung in ihrer Geschichte darstellen. Transparenz in Bezug auf die Eigentumsverhältnisse, in denen sich diese Objekte in der Vergangenheit befunden haben, ist die Voraussetzung für deren Präsentation im Kontext der aktuellen inhaltlichen Neukonzeption des Museums.

Das Projekt zur Überprüfung von kleinen und mittelgroßen Museen auf NS-Raubgut ist das erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. Gefördert wird es vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste über einen Zeitraum von sechs Monaten. Neben dem Erkenbert-Museum Frankenthal (Pfalz) werden von November 2024 bis Mai 2025 auch die Sammlungen des Roentgen-Museums Neuwied, des Stadtmuseums Bad Dürkheim und des Eifelmuseums Mayen auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Objekte überprüft. Koordiniert wird das Projekt vom Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. Hierfür steht eine eigens eingerichtete und vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz für zwei Jahre geförderte Projektstelle für Provenienzforschung zur Verfügung.

Logo Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, digital, in Farbe


Logo Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz, mehrfarbig


Bedeutender Neuzugang: Bildteppich aus dem 16. Jahrhundert

2024 konnte mit Hilfe von Sponsoren und Förderern ein bedeutender Neuzugang in die Sammlungen des Museums aufgenommen werden. Am 19. März 2025 wurde er der Presse und Öffentlichkeit präsentiert.

Es handelt sich um einen Bildteppich aus dem 16. Jahrhundert, der höchstwahrscheinlich in Frankenthal hergestellt wurde. Das hochqualitative Kunstwerk, das mit wertvollen Gold- und Silberfäden veredelt ist, repräsentiert die erstklassige Tapisserieproduktion der damaligen Frankenthaler Werkstätten und wird künftig einen zentralen Platz in den neu gestalteten Ausstellungsräumen des Erkenbert-Museums einnehmen.

Der Bildteppich wurde der Stadt Frankenthal aus dem Londoner Kunsthandel (S Franses Gallery) angeboten. Der Ankauf dieses bedeutenden Kunstwerks, vermittelt durch den renommierten Tapisserie-Experten Dr. Hanns Hubach (Universität Bern), stellt einen Meilenstein für die Kunst- und Stadtgeschichte Frankenthals dar.

Die Stadt Frankenthal hat den Ankauf mit einem Finanzierungsplan und den nötigen Gremienbeschlüssen in 2023 realisiert. Eigentümer sind nun die Stadt Frankenthal und die Ernst von Siemens Kunststiftung. Der Großteil der Summe wird durch Fördermittel vom Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Sparkasse Rhein-Haardt und der Sparkassenstiftung Frankenthal gedeckt.



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Ausstellung "Porzellan? Wessel" schließt die Türen

Die Sonderausstellung „Porzellan? Wessel!“ war bis zum 9. März 2025 im Erkenbert-Museum zu sehen und wurde von rund 880 Besucherinnen und Besuchern gesehen. Die in der Ausstellung gezeigten Produkte der Manufaktur umfasste sowohl Figuren als auch Dekorobjekte verschiedener Stilrichtungen. Die Sammlung des Museums wurde ergänzt durch Leihgaben aus der umfassenden privaten Sammlung Baader. Neben den Produkten selbst stand auch der Arbeitsalltag in der Manufaktur, die verschiedenen dort in Einsatz kommenden Berufsgruppen und Fertigkeiten sowie der Werdegang einiger ausgewählter Künstler und ein Blick auf die allgemeine Situation in der Nachkriegszeit in Frankenthal im Mittelpunkt der Ausstellung.

Als Begleitprogramm gab es einen Kinderworkshop, eine VHS-Sonderführung mit Schauwerkstatt, Vorträge mit thematischem Bezug und Kuratorenführungen.

Austellungsbanner "Porzellan? Wessel!"

Neuigkeiten aus dem Erkenbert-Museum


Rückblick auf das Jahr 2024

Das Team des Erkenbert-Museums blickt auf ein aktives Jahr 2024 zurück. Auch wenn die stadtgeschichtliche Dauerausstellung weiterhin aufgrund der Sanierungsarbeiten im Museum nicht gezeigt werden kann, konnte das Museum das Erdgeschoß für Veranstaltungen und Sonderausstellungen nutzen. Auch an anderen Orten und bei besonderen Ereignissen war das Museum beteiligt, so dass es auch 2024 wieder das ganze Jahr über vor und hinter den Kulissen geschäftig zuging. 

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