Historie
Das Sommerfestival entstand im Jahr 2000 durch die Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Theo Wieder und des LUX-Kino-Betreibers Christian Kaltenegger. Es verband das Open-Air-Kino mit einem Begleitprogramm aus Konzerten und wurde zu einer sommerlichen Kulturveranstaltung, die Publikum und Besucher aus der Region anzog.
Im Jahr 2017 erfolgte eine Neukonzeption des Festivalformats. Aufgrund geringer Resonanz und der damit verbundenen hohen Kosten für den Konzertteil entschied man, Konzerte und Open-Air-Kino fortan räumlich und organisatorisch zu trennen. Die Konzerte wurden in die Kulturtage 2017 integriert, wodurch sich der Fokus stärker auf eine gestaffelte Terminplanung legte. Seitdem finden Open-Air-Kino und Sommerfestival-Konzerte separat statt, was eine bessere Planungssicherheit sowie eine gezieltere Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen ermöglichen soll.
Die Corona-Pandemie brachte erneut erhebliche Einschränkungen mit sich, wodurch sowohl Open-Air-Kino als auch Konzerte zeitweise nicht stattfinden konnten. Um die Kulturszene und die Künstler dennoch zu unterstützen, wurde 2020 das Format Musik-im-Garten eingeführt, das in den Jahren 2020 bis 2023 stattgefunden hat. Dadurch blieb die kulturelle Aktivität erhalten, auch wenn das ursprüngliche Rahmenprogramm angepasst war.
In den letzten Jahren wurde konsequent an der klaren Trennung der Veranstaltungen gearbeitet – begrifflich wie terminlich. Im aktuellen Format läuft das Open-Air-Kino traditionell im Juli, während die Ruinenkonzerte als eigenständiges Eventfeld ab dem 6. September stattfinden. Seit dem Sommer 2024 ist die Ausrichtung daraufhin optimiert, beide Formate getrennt zu planen und dennoch als Teil des Gesamt-Sommerfestivals wahrnehmbar zu machen.