„Schreib für die Freiheit“ – Amnesty-Briefmarathon

Kategorie: Stadtbücherei
„Schreib für die Freiheit“ – Amnesty-Briefmarathon
Der Journalist und Autor Wolfgang Bauer berichtet im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons von seinen Reisen in Regionen, in denen Menschenrechte systematisch verletzt werden. Begleitet wird der Abend von musikalischen Zwischentönen der Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule.
Die Veranstaltung wird von der Ludwigshafener Ortsgruppe von Amnesty International organisiert, die Wolfgang Bauer und die Musikschule in Kooperation mit der Stadtbücherei eingeladen hat. Die Mitglieder der Gruppe beantworten gerne Fragen rund um das Thema Menschenrechte. Weitere Infos zur Gruppe: www.amnesty-ludwigshafen.de.
Amnesty-Briefmarathon
"Schreib für die Freiheit" - unter diesem Motto ruft Amnesty International seit 2001 jedes Jahr weltweit dazu auf, sich am Briefmarathon zu beteiligen, der größten Menschenrechtsaktion der Welt.
In über 180 Ländern – auch in Deutschland – setzen sich Menschen für jene ein, die willkürlicher staatlicher Gewalt ausgesetzt sind, weil sie mutig Missstände benennen, für Rechte einstehen oder einfach anders leben, denken oder glauben, als es erlaubt ist.
Der Briefmarathon wirkt, wenn sich an wenigen Tagen Menschen überall auf der Welt auf das Schicksal Einzelner konzentrieren – und mit Millionen Briefen, E-Mails und Botschaften an Regierungen Gerechtigkeit, Freiheit und Schutz für bedrohte Menschen einfordern.
An diesem Abend können auch Sie aktiv werden:
- Schreiben Sie Appellbriefe an staatliche Stellen – für Freiheit, Würde und Menschenrechte.
- Gestalten Sie persönliche Solidaritätspostkarten an Betroffene oder ihre Familien – ein Zeichen, das stärkt und Hoffnung gibt. Vorlagen sind vor Ort vorhanden.
Informationsmaterial zu den einzelnen Fällen liegt bereit. Einen einzelnen Brief können Behörden ungelesen wegwerfen – doch diese Masse an Briefen und Mails können sie nicht ignorieren und zugleich signalisieren die Botschaften den Betroffenen: Ihr seid nicht allein!
Wolfgang Bauer – Journalist an den Rändern der Freiheit
Der Autor und Journalist Wolfgang Bauer schreibt für die _ZEIT_ und ist einer der profiliertesten investigativen Journalisten Deutschlands. Unerschrocken und mit feinem Gespür für menschliche Schicksale berichtet er seit über zwei Jahrzehnten aus Krisenregionen der Welt – unter anderem aus Syrien, Afghanistan, dem Sudan oder Libyen. Seine Recherchen führen ihn dorthin, wo die Welt oft wegsieht – zu Menschen, deren Rechte mit Füßen getreten werden.
Bauers Reportagen zeichnen sich durch Nähe, Empathie und sprachliche Kraft aus. Immer wieder gelingt es ihm, bewegende Geschichten aus Extremsituationen zu erzählen – Geschichten von Verlust, Hoffnung und Überlebenswillen.
Für seine außergewöhnliche journalistische Arbeit wurde Wolfgang Bauer vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Prix Bayeux für Kriegsberichterstattung, dem Theodor-Wolff-Preis und dem European Press Prize.
An diesem Abend gibt Wolfgang Bauer Einblicke in Regionen, in denen Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Er macht spürbar, was hinter den nüchternen Begriffen wie „Menschenrechtsverletzung“ steht: Mut, Angst, Hoffnung.
Städtische Musikschule - Musik als verbindende Sprache
Die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Frankenthal setzen mit ihren musikalischen Beiträgen lebendige Akzente im Verlauf der Veranstaltung. So entsteht ein klangvoller Rahmen, der den Berichten Wolfgang Bauers und das Anliegen der Aktion „Schreib für die Freiheit“ eindrucksvoll unterstreicht.
Eintritt frei. Mit Anmeldung


