Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer und Klimaschutzmanagerin Stefanie Klinner stellt zunächst das beauftragte Büro EnergyEffizienz GmbH die Ergebnisse der bereits erfolgten Bestands- und Potenzialanalyse sowie die daraus entwickelte Wärmewendestrategie vor. Präsentiert werden unter anderem potenzielle Eignungsgebiete für Wärmenetze und Einzelversorgung sowie ein Maßnahmenkatalog für den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Anschließend berichten die Stadtwerke Frankenthal zum geplanten Wärmenetzausbau.
Nach den beiden Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen zu Heizungsoptionen für einzelne Gebäude zu stellen. Zudem informieren die Stadtwerke Frankenthal an einem eigenen Stand im Foyer über das Wärmeportal waerme-frankenthal.de, das mögliche Fernwärmeausbaugebiet in Frankenthal und alternative Heizlösungen.
Um Anmeldung an klima@frankenthal.de zur besseren Planbarkeit wird gebeten, sie ist aber nicht zwingend erforderlich.
Hintergrund
Die Stadt Frankenthal hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung gemacht: Mit dem Ende Januar veröffentlichen Zwischenbericht zur kommunalen Wärmeplanung liegt eine umfassende Bestands- und Potenzialanalyse zum Gebäudebestand sowie zu erneuerbaren Energiequellen im Stadtgebiet vor.
Die zentralen Ergebnisse der Analyse sind noch einschließlich Freitag, 27. Februar, öffentlich zugänglich und können online unter www.frankenthal.de/waermeplanung eingesehen werden. Zusätzlich liegen die Unterlagen in diesem Zeitraum im Foyer des JM-Centers im Nachtweideweg 1–7, während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.30 Uhr) öffentlich aus. Rückmeldungen nimmt das Klimabüro unter klima@frankenthal.de oder per Post an das Klimabüro Frankenthal, z.Hd. Stefanie Klinner, Nachtweideweg 1-7, 67227 Frankenthal, entgegen.
Ausblick auf den Endbericht
Die Endergebnisse der kommunalen Wärmeplanung werden in einem abschließenden Endbericht zusammengefasst. Die Offenlage dieser Ergebnisse erfolgt im Anschluss an die Bürgerinformationsveranstaltung. Auch hierzu wird es erneut eine Beteiligungsmöglichkeit für die Öffentlichkeit geben. Der Abschluss der kommunalen Wärmeplanung und die Veröffentlichung des finalen Endberichts sind für Mai 2026 vorgesehen.
100-prozentige Förderung durch den Bund
Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung in Frankenthal wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zu 100 Prozent durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mit dieser Initiative unterstützt der Bund seit 2008 Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur nachhaltigen Verankerung des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene.



