Frankenthal

Lesung

Thomas Metzler liest am 19. März aus seinem Roman "Schiller in der Glockengasse"

Thomas G. Metzler, Metzler bringt mit seiner Lesung Literatur lebendig auf die Bühne. Mit Ausdrucksstärke und Leidenschaft führt er das Publikum durch seine Texte und lässt Figuren und Geschichten lebendig werden. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen und inspirierenden Abend für alle, die Literatur und Theater lieben.

Zitate aus Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“ eignen sich hervorragend, um Teile des Herstellungsprozesses einer Glocke zu verbildlichen. Hierum geht es auch in einem Bereich der akuellen Museumsausstellung. Es kann kaum ein Zweifel bestehen, dass der große Dichter selbst mindestens einem Glockenguss beigewohnt hat, um sein Gedicht zu verfassen. War er vielleicht gar in der Glockengießerei von Georg Friedrich Schrader in Frankenthal?

Diesem Gedanken geht Pfalz Poet und Autor Thomas G. Metzler in seinem Buch „Schiller in der Glockengasse“ nach. Bei seinem nachweislichen Aufenthalt in Oggersheim hätte es Schiller ja auch nicht weit gehabt in die damalige „Fabriquenstadt“ Carl Theodors. Das Buch basiert auf dem von Thomas Metzler ebenfalls verfassten Theaterstück „De Schiller in de Gloggegass“, das 2009 mit dem Mundarttheaterpreis der Stadt Frankenthal ausgezeichnet wurde und auf der Bühne des TAW ein voller Erfolg war. Schiller verbringt darin einige Tage bei Schrader und lernt das Handwerk kennen. Von dem Prozess des Glockengusses ist er schwer beeindrruckt. Dazu wird er auch noch in einen Kriminalfall verwickelt...

Über die Ausstellung

Zum 150. Jahrestag des Gusses der Kaiserglocke in Frankenthal zeigt das Erkenbert-Museum ab dem 4. Dezember 2025 eine Ausstellung, die das Thema Glockenguss in Frankenthal insgesamt und im Kontext der Kulturgeschichte, des Handwerks und der Stadtgeschichte beleuchtet.

Der Guss der Kaiserglocke 1875 durch den Frankenthaler Glockengießer Andreas Hamm stellte den Höhepunkt des Schaffens der Frankenthaler Glockengießereien dar, die ihren Anfang in der Verlegung des Betriebs von Georg Friedrichs Schrader von Worms nach Frankenthal 1773 nahm. Die für den Kölner Dom gegossene Kaiserglocke war zu ihrer Zeit die größte freischwingenden Glocke der Welt. Sie ist auch der Höhepunkt der Ausstellung, die sich dem Thema Glockenguss in Frankenthal in größerem Umfang widmet.

Im Fokus stehen alle Betriebe, die in Frankenthal Glocken gegossen haben. Welche Bedeutung sie auch für die Frankenthaler Stadt- und Industriegeschichte haben sollten, zeigt sich darin, wie viele der noch heute existierenden metallverarbeitenden Großbetriebe in Frankenthal und der nahen Umgebung sich aus diesen Betrieben entwickelten. Eingebettet wird dieser Aspekt in einen einführenden Teil zur Kulturgeschichte von Glocken im Allgemeinen und die Beleuchtung der Techniken der Herstellung und des Klangs. Letzterer wird auch erlebbar durch QR-Codes, über die verschiedenen Geläute von Glocken aus Frankenthaler Herstellung abgerufen werden können.

Jeder Themenbereich wird durch Objekte wie für die Herstellung erforderliche Werkzeuge, fertige Produkte, Dokumente, Graphiken oder persönliche Gegenstände der Frankenthaler Glockengießer veranschaulicht. Zahlreiche Leihgaben bereichern die Schau, so eine halbe Glocke der Gießerei Vögele in Straßburg, die originalen Gipsreliefs für die Glocken der Dresdner Frauenkirche aus Privatbesitz, persönliche Erinnerungsstücke aus dem Besitz der Familie Hamm und ein Gemälde Martin Adam Foellers zur Fertigung der Glocken für das Glockenspiel der Zwölf-Apostel-Kirche aus dem Hause Carius. Der gemeinsame Kunst-Leistungskurs des Karolinengymnasiums und des Albert-Einstein-Gymnasiums hat darüber hinaus Gemälde und dreidimensionale Objekte, aber auch Videos und ein Musikstück zum Thema erarbeitet, die in der Ausstellung und in einer Abendveranstaltung präsentiert werden. In weiteren Terminen werden einige Themenfacetten im Rahmen von Vorträgen, Vorführungen und Lesungen beleuchtet.

Die Ausstellung ist vom 4. Dezember 2025 bis 12. April 2025 im Erdgeschoss des Erkenbert-Museums, Rathausplatz Frankenthal zu sehen. Alle anderen Bereiche des Museums bleiben aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten geschlossen. 


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