Ziel der Verwaltung ist es, die Schule perspektivisch zentral an einem Standort im Rahmen einer geplanten modularen Ausweichschule zusammenzuführen. Da Planung und Bau des vorgesehenen Ausweichquartiers Zeit in Anspruch nehmen, schafft der Umzug in das Gebäude am Metznerpark eine pragmatische und schnell realisierbare Zwischenlösung, die den Schulalltag deutlich erleichtert.
Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer betont: „Wir lassen die Schulgemeinschaft mit der aktuellen Raumsituation nicht allein. Mit der Interimslösung am Metznerpark schaffen wir kurzfristig spürbare Entlastung und sorgen zugleich für Planungssicherheit, bis die dauerhafte Lösung umgesetzt werden kann. Das ist ein wichtiges Signal an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.“
Auch Schuldezernent Bernd Leidig unterstreicht die Bedeutung des Vorschlags: „Für eine Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung sind verlässliche räumliche Rahmenbedingungen von zentraler Bedeutung. Das Gebäude am Metznerpark bietet nach entsprechender Anpassung gute Voraussetzungen, um pädagogische Arbeit qualitätsvoll fortzuführen und zusätzliche Klassen unterzubringen.“
Geeignete Voraussetzungen am Metznerpark
Nach aktuellem Planungsstand zieht die Klinik ab April 2026 aus; das Gebäude könnte im Anschluss für eine schulische Nutzung zur Verfügung stehen. Das Gebäude umfasst zwei Etagen und ist barrierefrei zugänglich. Nach Umsetzung der notwendigen Maßnahmen kann dort zusätzlicher Raum für mehrere Klassen geschaffen werden. Die vorhandene Gebäudestruktur bietet hierfür geeignete Voraussetzungen, unter anderem mit Aufenthalts- und Speisemöglichkeiten, Rettungswegen sowie nutzbaren Außenflächen.
Die zuständige Schulaufsicht hat das Gebäude besichtigt und die grundsätzliche Eignung – vorbehaltlich der Umsetzung der geplanten Maßnahmen – bestätigt. Schulleitung und Schulelternbeirat haben das Gebäude im Rahmen einer Begehung sehr positiv bewertet und die geplante Interimlösung ausdrücklich begrüßt.
„Die Rückmeldungen aus Schule und Schulaufsicht bestärken uns in unserem Vorgehen“, so Oberbürgermeister Dr. Meyer. „Wir setzen auf eine Lösung, die fachlich geprüft ist und von den Beteiligten mitgetragen wird.“
Schuldezernent Leidig ergänzt: „Uns war wichtig, frühzeitig Transparenz herzustellen und die Schule eng einzubinden. Die konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht es, die baulichen Anpassungen zielgerichtet auf die Bedarfe der Schülerinnen und Schüler auszurichten.“
Umsetzung und Wirtschaftlichkeit
Die Verwaltung stimmt die weiteren Planungsschritte und die erforderlichen Umbaumaßnahmen eng mit der Schule und den zuständigen Stellen ab. Ziel ist eine zügige Umsetzung im Rahmen der rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten.
Im Zuge der Vorplanung wurden Wirtschaftlichkeits- und Kostenvergleiche zu möglichen Interimsvarianten vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass die Nutzung und Anpassung eines Bestandsgebäudes gegenüber Alternativen, wie etwa einer Containerlösung, wirtschaftliche Vorteile bieten kann. Die weiteren Schritte werden von der Verwaltung vorbereitet und den städtischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.
„Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten ist es unsere Verantwortung, tragfähige und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu entwickeln“, betont Leidig. „Die vorgeschlagene Variante verbindet pädagogische Eignung mit einem verantwortungsvollen Mitteleinsatz.“
Mehr Informationen und die Beschlussvorlage im Schulträgerausschuss finden Sie unter Sitzungen der Gremien | Stadt Frankenthal



