Frankenthal

Musikschule Frankenthal

Dieter Plett

5 Fragen an Dieter Plett

Arzt



Sie haben früher die Städtische Musikschule Frankenthal besucht. Wann und bei welchem Lehrer:in war Ihr letzter Unterricht?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich habe die Musikschule mit mehreren Jahren Unterbrechung von 1995 bis 2013 besucht. Aber vor allem mit meinem letzten Lehrer, Herr Domischljarski, besteht bis heute ein freundschaftlicher Kontakt und ich darf sogar hin und wieder zu einem Cello-Unterricht vorbeikommen.

Was ist seitdem Interessantes und Bedeutendes in Ihrem Leben passiert, was machen Sie heute beruflich?

Ich bin jetzt 36 Jahre alt und es ist eine Menge Bedeutendes in meinem Leben passiert. Was mir persönlich am Meisten bedeutet, ist der Glaube an Jesus Christus und meine Familie: Meine Frau und vier wunderbare Kinder. Ich arbeite als Neurologe in einem Krankenhaus, was mich ebenfalls sehr erfüllt. Leider bleibt dann nicht mehr sehr viel Zeit zum Musizieren übrig, aber es gehört immer noch zu den größten Freuden meines Lebens, gemeinsam mit anderen oder auch alleine Musik zu machen.

Hat Musik in Ihrem Elternhaus eine Rolle gespielt oder kamen Sie mit ihr außerhalb der Familie in Berührung?

Sehr dankbar bin ich meinen Eltern, dass sie mir und meinen Geschwistern das Musizieren lieb gemacht haben. Auch wenn es eine große finanzielle Belastung war, so haben sie doch allen sieben Kindern den Unterricht an einem Musikinstrument ermöglicht. Sie selbst wollten immer ein Instrument spielen, hatten aber in ihrer Kindheit kaum die Möglichkeit, etwas zu lernen. So haben sie mich immer sehr motiviert, mich aber auch selbst meinen musikalischen Weg gehen lassen, ohne immer alles besser zu wissen oder zu können.

Wenn es möglich wäre, mit welchen Komponisten oder berühmten Interpreten würden Sie sich gerne unterhalten?

Auch eine schwierige Frage. Ich glaube, über die Musik eines Komponisten mehr und Ehrlicheres über ihn zu erfahren als in einer halben Stunde Smalltalk möglich wäre. Aber wenn es darum ginge, jemanden intensiv kennenzulernen oder gar regelmäßig Unterricht zu erhalten, so wäre es mit Sicherheit an erster Stelle Johann Sebastian Bach. Weitere Komponisten und Musiker, die mich nachhaltig beeindruckt haben und die ich gerne kennen lernen würde, wären Dmitri Schostakovich, Arvo Pärt, Frans Helmerson und viele andere.

Was würden Sie aus Ihrer Erfahrung den Kindern mitteilen, welche jede Woche in die Musikschule zum Unterricht kommen?

Die Mühe, die ihr euch jetzt macht, ist eine unschätzbare Investition in euer Leben! Und das geht weit über die reine Freude an der Musik hinaus. Die Beschäftigung mit der Musik, sich Musik zu eigen zu machen, sie selbst zu interpretieren, die eigene Stimmung und das eigene Verständnis hineinzulegen - ich habe so viel gelernt: über mich selbst, über das Leben, über die Menschen, über die Welt, über Gott. Der Umgang mit Freude und Leid, mit Erfolg und Fehlern und Frust - es kann zu einer Schule fürs Leben werden.

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