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© Jens Hollerith in Nachts in FT

HeimatLaden

HeimatLaden: Förderprogramm für neue Geschäftsideen in der Innenstadt

FAQ: HeimatLaden Frankenthal

  • Was ist „HeimatLaden Frankenthal“?

    Mit dem geplanten Förderprogramm „HeimatLaden Frankenthal“ möchte die Stadt neue Geschäftsideen und innovative Konzepte in der Frankenthaler Innenstadt unterstützen. Ziel ist es, das Einzelhandelsangebot zu erweitern, neue Besuchsanlässe zu schaffen und Leerstände möglichst frühzeitig zu vermeiden.

  • Wer kann eine Förderung erhalten?

    Das Programm soll sich insbesondere an Existenzgründer, inhabergeführte Fachgeschäfte, regionale Anbieter und innovative Handelskonzepte richten. Angesprochen werden auch Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus.

  • Welche Geschäftsideen sollen gefördert werden?

    Im Mittelpunkt stehen Konzepte, die das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen und einen erkennbaren Mehrwert für die Innenstadt bieten.
    Besonders angesprochen sind beispielsweise Fachgeschäfte aus den Bereichen:

    • Bekleidung und Schuhe
    • Kinder- und Familienbedarf
    • Bücher, Schreib- und Spielwaren
    • Wohn- und Geschenkartikel
    • Sport und Freizeit

    Auch regionale Erzeugnisse, Manufakturprodukte sowie innovative Kombinationen aus Handel, Herstellung und Beratung können grundsätzlich infrage kommen.

  • Können auch gastronomische Konzepte gefördert werden?

    Gastronomische Vorhaben können in begründeten Einzelfällen berücksichtigt werden. Voraussetzung ist, dass sie beispielsweise eine konkrete Angebotslücke schließen oder das bestehende Angebot der Innenstadt besonders ergänzen.

  • Werden alle neuen Geschäfte gefördert?

    Nein. Eine Förderung soll nicht automatisch für jede Neuvermietung gewährt werden.

    Entscheidend ist, ob das jeweilige Konzept das Angebot der Innenstadt sinnvoll ergänzt. In Branchen, die bereits ausreichend vertreten sind, sollen zusätzliche Betriebe grundsätzlich nur dann berücksichtigt werden, wenn sie einen besonderen Mehrwert für die Innenstadt bieten.

    Auch bestimmte Nutzungen, darunter Spielhallen und Wettbüros, sollen von der Förderung ausgeschlossen werden.

  • Wie hoch ist die Förderung?

    Die Stadt plant einen Mietzuschuss von bis zu 12.000 Euro pro Vorhaben.Die Förderung soll gestaffelt erfolgen:

    • in den ersten sechs Monaten bis zu 40 Prozent der anerkannten Nettokaltmiete
    • in den folgenden sechs Monaten bis zu 20 Prozent der anerkannten Nettokaltmiete

    Die städtische Förderung soll auf maximal zwölf Monate begrenzt sein.

  • Müssen sich Immobilieneigentümer beteiligen?

    Das Förderprogramm sieht vor, dass auch die Eigentümer der betreffenden Immobilien einen Beitrag leisten.

    Geplant ist eine Reduzierung der Nettokaltmiete um 20 Prozent gegenüber der bisherigen Miete. Die genauen Voraussetzungen werden in der noch zu beschließenden Förderrichtlinie festgelegt.

  • Wie lange muss das Ladenlokal genutzt werden?

    Die städtische Förderung soll maximal zwölf Monate dauern. Für das Mietverhältnis ist grundsätzlich eine gesicherte Nutzungsperspektive von mindestens 18 Monaten vorgesehen. Damit soll insbesondere auch Existenzgründern der Einstieg erleichtert werden.

  • Können auch Ladenlokale gefördert werden, die noch gar nicht leer stehen?

    Unter bestimmten Voraussetzungen soll eine Förderung auch möglich sein, wenn ein Ladenlokal absehbar frei wird. So sollen frühzeitig Gespräche mit möglichen Nachnutzern geführt und längere Leerstandszeiten möglichst vermieden werden.

  • Wo soll das Förderprogramm gelten?

    Das konkrete Fördergebiet wird mit der noch zu beschließenden Förderrichtlinie festgelegt. Auch die weiteren Fördervoraussetzungen werden darin verbindlich geregelt.

  • Wann startet „HeimatLaden Frankenthal“?

    Der Start ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. 
    Voraussetzung dafür sind die erforderlichen politischen Beschlüsse und die Verabschiedung der konkreten Förderrichtlinie.

  • Kann ich bereits jetzt einen Antrag stellen?

    Nein. Eine Antragstellung wird erst nach Veröffentlichung der endgültigen Förderbedingungen möglich sein. Interessierte können sich jedoch bereits im Vorfeld unverbindlich an die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankenthal wenden.

  • Gibt es einen Anspruch auf Förderung?

    Nein. Ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.

  • Wie wird über die Förderung entschieden?

    Die konkreten Fördervoraussetzungen und das Antragsverfahren werden in der noch zu beschließenden Förderrichtlinie festgelegt. Dabei soll unter anderem berücksichtigt werden, wie gut ein Geschäftskonzept das bestehende Angebot ergänzt und welchen Mehrwert es für die Innenstadt bietet.

  • Wie hoch ist das Gesamtbudget?

    Das Förderprogramm ist zunächst als zwölfmonatiges Modellvorhaben mit einem Gesamtbudget von bis zu 150.000 Euro vorgesehen.

    Zunächst sollen 100.000 Euro freigegeben werden. Weitere 50.000 Euro können nach einer Zwischenbilanz über die Nachfrage, bereits bewilligte Vorhaben und erste Ergebnisse hinzukommen.

  • Warum führt die Stadt das Förderprogramm ein?

    Mit „HeimatLaden“ möchte die Stadt ihre bisherigen Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt um ein weiteres Instrument ergänzen.

    Neben der Förderung von Neuansiedlungen setzt die Stadt unter anderem auf Investitionen in den öffentlichen Raum, Stadtmarketing, Veranstaltungen, Leerstandsmanagement, aktive Ansiedlungsarbeit und den Austausch mit Handel, Gastronomie und Immobilieneigentümern.

  • Welche Objekte stehen aktuell leer?

    Zum Stichtag 24. September 2026 waren in der Frankenthaler Innenstadt 157 Ladenlokale erfasst. Davon standen 20 leer. Nach aktuellem Kenntnisstand waren etwa neun dieser leerstehenden Flächen tatsächlich für eine Vermietung verfügbar.

    Die verfügbaren Ladenlokale sind überwiegend zwischen 50 und 150 Quadratmeter groß.

  • An wen kann ich mich wenden?

    Interessierte Gründer, Unternehmen und Immobilieneigentümer können sich bereits jetzt unverbindlich an die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankenthal wenden:

    Stadtverwaltung Frankenthal (Pfalz)
    Wirtschaftsförderung
    Jessica Köchling
    E-Mail: wirtschaftsfoerderung@frankenthal.de
    Telefon: 06233 89 735

    Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den konkreten Antragsbedingungen werden nach Abschluss des Beschlussverfahrens veröffentlicht.

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