Bereits am 19. Februar fand im CongressForum Frankenthal eine Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung statt. Dabei stellte das beauftragte Planungsbüro EnergyEffizienz GmbH den aktuellen Arbeitsstand vor. Präsentiert wurden die Ergebnisse der abgeschlossenen Bestands- und Potenzialanalyse. Diese untersuchte unter anderem den aktuellen Wärmebedarf in Frankenthal sowie mögliche Potenziale für erneuerbare Energien und Abwärmenutzung.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem sogenannte Fokusgebiete vorgestellt. Dabei handelt es sich um Bereiche im Stadtgebiet, in denen bestimmte Formen der zukünftigen Wärmeversorgung besonders geeignet sein könnten. Zudem wurden erste Maßnahmenansätze und mögliche Entwicklungsschritte für die weitere Umsetzung der Wärmewende in Frankenthal erläutert.
Im Anschluss an den Vortrag hatten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Anmerkungen einzubringen. Viele Teilnehmende nutzten diese Möglichkeit zum Austausch mit den Fachleuten des Planungsbüros sowie mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, eine langfristige Planungsgrundlage für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt zu schaffen. Analysiert wurden dazu der aktuelle Wärmebedarf sowie Potenziale für erneuerbare Energien und Abwärmenutzung. Auf dieser Grundlage werden mögliche Wege zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung aufgezeigt.
Endbericht öffentlich einsehbar
Um eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen zu ermöglichen, wird der Endbericht zur kommunalen Wärmeplanung ab dem 9. März veröffentlicht.
Die Unterlagen sind online unter www.frankenthal.de/waermeplanung einsehbar.
Zusätzlich liegen sie während der Veröffentlichungsfrist im Foyer des JM-Centers, Nachtweideweg 1–7, 67227 Frankenthal, während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.30 Uhr) öffentlich aus.
Stellungnahmen möglich
Während der Offenlage können Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessierte Hinweise und Stellungnahmen einreichen. Diese werden im weiteren Planungsprozess geprüft.
Rückmeldungen bis einschließlich Mittwoch, 8. April werden bevorzugt per E-Mail an klima@frankenthal.de oder schriftlich an das Klimabüro Frankenthal, z. Hd. Stefanie Klinner, Nachtweideweg 1–7, 67227 Frankenthal, entgegengenommen.
Hintergrund
Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zu 100 Prozent durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mit dieser Initiative unterstützt der Bund seit 2008 Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur nachhaltigen Verankerung des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene.



