Grundlage: eine fundierte Bedarfsanalyse
Grundlage für die Entscheidung war eine umfassende Bedarfsanalyse der Jugendhilfeplanung im Kinder- und Jugendbüro.
Mithilfe von „Experten“-Interviews mit Schulleitungen, stellvertretenden Schulleitungen und erfahrenen Lehrkräften sowie verschiedenen schulbezogenen Daten und die Bildung eines Schulsozialindexes konnte der unterschiedliche Unterstützungsbedarf und die Herausforderungen der Schulen abgebildet werden.
Konkrete ausbauende Maßnahmen
- Pestalozzi-Grundschule: Aufstockung der bestehenden Stelle auf eine volle Stelle
- Neumayer-Sprachförderschule und Tom-Mutters-Schule: erstmalige Einrichtung je einer halben Stelle
- Robert-Schumann-Grundschule, Grundschule Eppstein-Flomersheim, Carl-Bosch-Grundschule: feste Ansprechpersonen der Schulsozialarbeit
- Schulsozialarbeit auf Zuruf
Auf Basis der Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen umgesetzt: An der Pestalozzi-Grundschule wird die bestehende Stelle auf eine Vollzeitstelle aufgestockt. An der Neumayer-Sprachförderschule und der Tom-Mutters-Schule werden erstmals jeweils halbe Stellen eingerichtet. Die Robert-Schumann-Grundschule, die Grundschule Eppstein-Flomersheim und die Carl-Bosch-Grundschule erhalten feste Ansprechpersonen für die Schulsozialarbeit. Damit verfügen künftig nahezu alle Frankenthaler Grundschulen über ein entsprechendes Angebot. Darüber hinaus steht eine Fachkraft schulübergreifend für bedarfsorientierte Angebote zur Verfügung und kann auf Zuruf der Schulen beispielsweise erlebnispädagogische oder präventive Maßnahmen anbieten.
Die Ergebnisse wurden bereits vor dem Jugendhilfeausschuss und dem Schulträgerausschuss präsentiert.
Aufgaben und Ziele der Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit unterstützt Kinder und Jugendliche bei persönlichen, sozialen und schulischen Herausforderungen. Sie umfasst unter anderem Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Prävention, Unterstützung bei Übergängen sowie die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften und weiteren Fachstellen. Das Angebot ist freiwillig, kostenfrei, niedrigschwellig und vertraulich. Ziel ist es, Chancengleichheit im Bildungssystem zu fördern, das Schulklima zu verbessern und die soziale Integration sowie die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu stärken.
Die Abteilung des Kinder- und Jugendbüros freut sich darauf, die neuen Fachkräfte der Schulsozialarbeit in Kürze an den Schulen begrüßen zu können und die fachliche Expertise in diesem Bereich weiter auszubauen.



