Holzblasinstrumente

Die Blockflötenfamilie

Die Blockflöte ist in Europa seit dem 11. Jh nachgewiesen. Die Blütezeit der Blockflöte erstreckte sich bis ins 18. Jh. Vereinzelt findet sich auch Literatur im 19. Jh. Seit Beginn des 20. Jh. wird wieder mehr für die Blockflöte komponiert. Seitdem erfreut sich das Instrument großer Beliebtheit bei Schülern aller Altersklassen; bietet sie doch eine Fülle von  Abwechslung, sowohl in der Literatur, als auch durch die Vielfalt der Instrumente von Garkleinflötlein bis Subkontrabass, sowohl solistisch als auch im Ensemble.

Unterrichtsinhalte

Der Blockflötenunterricht kann im Alter von 6 Jahren begonnen werden. In der Regel  zunächst mit der Sopranblockflöte. Im weiteren Verlauf kommen die größeren Instrumente (Alt-Baß) dazu. Die Literatur reicht vom Mittelalter über Renaissance,  Barock und Rock-Pop bis zu modernen Spieltechniken.

Ensemblemöglichkeiten

Vom reinen Blockflötenquartett über Ensembles mit gemischten Besetzungen (Blockflöte und Querflöte, Geige, etc.) können die SchülerInnen sofort gemeinsam im kleineren oder größeren Rahmen musizieren. Für die SchülerInenn im Amfangsbereich steht der Blockflötenspielkreis zur Verfügung, wo neben Blockflöten noch viele andere Instrumente mitspielen. Die Teilnahme an diesen Ensembles ist für unsere SchülerInnen kostenfrei. 

Leihinstrumente

Gibt es nicht, da die Anschaffungskosten nicht sehr hoch sind. Vor dem Kauf eines 
Instrumentes sollte die FachlehrerInnen zu Rate gezogen werden.


Lehrkräfte: Annette Maiwald-Böhme, Mechthilde Wieder-Fücks 

Ansprechpartnerin: Fachbereichsleiterin Mechthilde Wieder-Fücks 

Querflöte - schon Friedrich der Große hatte viel Spaß damit

Hier sieht man 2 Querflöten
Die Querflöte gibt es seit dem 9. Jahrhundert  v. Chr. Die entscheidende   Entwicklung  der   heutigen Querflöte verdanken wir Theobald Böhm (1794-1881). Noch heute ist das Klappensystem nach ihm benannt. Mittlerweile ist das Instrument in fast allen Sparten der musikalischen Welt zu Hause – im sinfonischen Orchester, als Soloinstrument, in der Blasmusik, der Kammermusik, der Folklore und im Jazz.

 

Einstiegsalter:   ab 6 Jahren

Ensemblemöglichkeiten

Mit der Querflöte gibt es viele Ensemblemöglichkeiten. Vom Duo bis zur Mitwirkung  in den verschiedenen Querflötenensembles, im Kammerorchester und Projektorchestern oder in der Kammermusik   mit anderen Instrumenten.

Leihinstrumente

Leihinstrumente mit geradem und gebogenem  Kopf  stehen  zu günstigen Gebühren zur Verfügung . In jedem Falle sollten  die FachlehrerInnen vor dem Kauf eines Instrumentes zu Rate gezogen  werden. Kosten ab 600.- €.

Lehrkräfte: Katrin Schild, Gabriele Knaus-Thoma, Gerhilde Zuck

 Ansprechpartnerin: Fachbereichsleiterin  Gerhilde Zuck

Oboe -  in jedem klassischen Orchester unverzichtbar und heiß begehrt

Erste Darstellungen von Rohrblattinstrumenten stammen aus der Zeit um 3000 vor Chr.In der Zeit von 1600 -1750, auch  „Generalbaßzeit“ genannt, wurde unter Ludwig XIV. dem Sonnenkönig, ein Höhepunkt im Oboenbau erreicht. Die Oboe ist ein Instrument, welches sich von der Barockzeit über die Klassik sowie der Romantik hinweg bis in die Moderne einen festen Stammplatz in der Orchesterlandschaft erobert hat. Auch als Soloinstrument fasziniert die Oboe, da ihr Klang der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist. 

Anfangsalter 
 
ab 10 Jahre. Wichtig ist, dass die zweiten Zähne im vorderen Mundraum schon vorhanden sind. Hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, sind Kenntnisse von Noten und Rhythmus (Musikalische Früherziehung/Grundausbildung oder Blockflöte)

Leihinstrumente/Kosten des Instrumentes

Die Städt. Musikschule besitzt eine ausreichende Anzahl von guten Schülerinstrumenten, die zu günstigen Gebühren gemietet werden können.(ca. 12.-€ /mtl.)   Die Anschaffung eines guten Schülerinstrumentes liegt je nach Ausstattung zwischen 2000.- und 3000.- €. Gute Instrumente lassen sich auch nach vielen Jahren verlustfrei wieder verkaufen. Vor dem Kauf eines Instrumentes sollte unbedingt der Fachlehrer zu Rate gezogen werden.

Ansprechpartner: Georg Weiss

Klarinette - das Instrument für alle Fälle    Hier sehen Sie eine Klarinette

Zu  Beginn des 18. Jhdt. wurde sie von dem Nürnberger Instrumentenbauer Johann Christian Denner entwickelt. Das Instrument ist zwar das jüngste der gesamten Holzbläserfamilie, doch erfreut es sich seit seiner Einführung allergrößter Beliebtheit. Das heutige Instrument in seiner jetzigen Form (deutsches System) liegt seit Beginn des 20. Jhdt. vor. Neben seiner Rolle im sinfonischen Orchester spielt die Klarinette auch als Soloinstrument in der Klassik, Folklore und besonders im Jazz eine tragende Rolle. Auch aus der Blasmusik ist die Klarinette nicht mehr weg zu denken.

Mindestalter

Der Klarinettenunterricht kann im Alter von 8 Jahren begonnen werden, Instrumente in
B-Stimmung können gemietet werden.

Ensemblemöglichkeiten

Mitspielmöglichkeit bieten der Spielkreis für SchülerInnen im Anfangsbereich, oder das Kammerorchester. Außerdem werden zu besonderen Anlässen oft kleinere Ensembles, Kammermusikgruppen und Projektorchester (z.B. mit anderen Musikschulen) zusammengestellt.

Leihinstrumente/Kosten des Instrumentes

Leihinstrumente stehen zur Verfügung. Vor dem Kauf eines  Instrumentes
(ab 950.-€ /deutsches System) sollte in jedem Falle ier FachlehrerInnen zu Rate gezogen werden.

Ansprechpartner: Eugen Orkin und Ricarda Hagemann

 Fagott - ital. il fagotto = das Bündel, mehr als nur der Großvater bei "Peter und der  
      Wolf"

Das Fagott gehört zu der Familie der Doppelrohrinstrumente wie die Oboe oder das Englischhorn

Einstiegsalter

ab 7 Jahren mit dem Fagottino (Kinderfagott), ab 10 Jahren mit dem normalgroßen Fago

Leihinstrumente

Fagottinos und große Fagotte können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Vor dem Kauf eins Instrumentes sollten die FachlehrerInnen zu Rate gezogen werden. Kosten für ein Neuinstrument:  ab 2000.- €

Ensemblemöglichkeiten

in der Kammermusik, in Projektorchestern, im Streich- oder Sinfonieorchester

Ansprechpartner: Martin Kersch/ Mareike Zelt

Saxophon - das "coole" Instrument- ein bißchen Spaß muß sein

Das Saxophon wurde um 1850 von Adolphe Sax in Paris erfunden und ist eng mit der Klarinette verwandt, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Das neu erfundene Instrument war ein großer Erfolg. Der Durchbruch des Saxophons gelang jedoch erst mit dessen Verwendung im Jazz und in der Tanzmusik, wo es ab ca. 1920 eingesetzt wurde. Mittlerweile hat das Instrument auch Einzug in die Rock- und Popmusik gehalten und erfreut sich steigender Beliebtheit, zumal es auch im klassischen Blasorchester wirkungsvoll zur Geltung kommt. Das Saxophon existiert in verschiedenen Größen (Sopran-Baß), wobei das Alt-und Tenorsaxophon die verbreitetsten Instrumente sind.

Einstiegsalter

ab 9 Jahren, die vorderen bleibenden Zähne müssen vorhanden sein.

                                                                        Das ist ein Saxophon


Leihinstrumente

Alt- und Tenorsaxophone können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Vor dem Kauf eines Instrumentes sollte unbedingt die FachlehrerInnen zu Rate gezogen werden.

Ensemblemöglichkeiten

Für Saxophon gibt es viele Mitspielmöglickeiten im Blasorchester, der Stadtkapelle oder der Bigband und der Kammermusik wie z..B. dem Saxopohnquartett oder bei Projektorchestern.

Ansprechpartner/Lehrkräfte: Ricarda Hagemann und Evgeny Orkin

Unterrichtsformen zu allen Holzblasinstrumente

Gruppenunterricht von 2 oder 3 SchülernInnen (45´Minuten wöchentlich)

Einzelunterricht (30`oder 45´Minuten wöchentlich)

 

 

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