Objekt des Monats

HINWEIS: Normalerweise wird das Objekt des Monats in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankenthal in deren Räumen in einer Vitrine gezeigt. Da die Stadtbücherei derzeit pandemiebedingt geschlossen hat, stellt das Museum das Objekt des Monats auf dieser Webseite im virtuellen Format vor.


DAS OBJEKT DES MONATS APRIL 2021 


Das Objekt des Monats April: Porzellanfigur "Schäferin"

Figur "Schäferin"

Frankenthal, 18. Jahrhundert

Material: Porzellan

Maße: H 14 cm


Objektinformationen:

Dargestellt ist die Figur einer adeligen Dame im Kostüm einer Schäferin. Ihr zu Füßen lagert ein kleines Lamm, in der Hand hält sie einen geöffneten Vogelkäfig. Ein Vogel sitzt auf ihrer linken Hand. Die Dame wendet lächelnd ihren Kopf. Eine gelbe Kappe sitzt kokett seitlich auf ihrem Kopf.

Die Figur stammt aus der Frankenthaler Porzellanfabrik von Hannong, die 1755-1800 existierte und sich in etwa auf dem Gelände des heutigen Karolinengymnasiums und PIHKs an der Holzhofstraße befand. Die Ausformung der Figur erfolgte zwischen 1756 und 1759. Als Modelleure kommen Johann Wilhelm Lanz und Johann Friedrich Lück in Frage. Von Lück ist allerdings eine größere Figur dieser Art bekannt, so dass es sich bei dem Modelleur dieser Figur wahrscheinlich um J. W. Lanz handelt. 

Die Figur gehört zu einer Zweiergruppe: Ihr Pendant ist die Figur eines schmucken Herren, zu dessen Füßen ein Hündchsen ruht und der mit seinem Dreispitz ein weiteres Vögelchen gefangen hat.

Auf dem Sockel der Figur ist, wie üblich, die Marke der Porzellanmanufaktur gestempelt: Ein steigender Löwe.

                                                                                                    Detail Lamm

Hintergrund: Schäferidylle und höfisches Leben im Barock

Beim Stichwort "Höfisches Leben im Barock" stellen sich Assoziationen wie luxuriöser Lebensstil, prunkvolle Maskenbälle und Verwechslungskomödien ein. Auch das Objekt des Monats April greift diese Themen auf: Die vermeintliche "Schäferin" trägt ein Mieder aus Goldbrokat, einen reich gemusterten Rock, ist edel geschminkt und hat feingliedrige Finger. Die Schuhe sind farblich auf die Kopfbedeckung abgestimmt und als Schnallenschuhe mit Absätzen modisch ganz auf der Höhe der Zeit. Kleidung also, die für die Arbeit einer "echten" Schäferin auffällig untauglich wäre. 

Tatsächlich handelt es sich um eine Dame von Adel, die sich als Schäferin kostümiert hat. Im Barock wurde das Dasein des einfachen Volkes idealisiert. Die Fiktion eines freien Lebens ohne Reglement und Etikette übte am streng geordneten Hof einen großen Reiz aus. Derbes, gar zügelloses Verhalten wurde gebilligt, sofern es sich im Rahmen einer Maskerade entfaltete.

Das Thema der Adeligen als Schäferin erlangte durch die französische Königin Marie-Antoinette Berühmtheit. Im Schlosspark von Versailles ließ sie sich eine Schäferhütte samt kleiner Landschaft bauen, die auch von "echten" Schäfern und Tieren bevölkert wurde. In Verkleidung von Schäferinnen und anderen Landarbeitern verbrachte Marie-Antoinette mit ihren Hofdamen vergnügliche Stunden jenseits des Schlosses. Sogar gemolken soll die Königin dann und wann selbst haben - die schmutzigeren und anstrengenderen Arbeiten blieben jedoch den Angestellten aus dem Volk überlassen.

Das erotisch gefärbte Vogelmotiv bringt das Lebensgefühl hochgestellter Herrschaften des Barocks zusätzlich zur Geltung. Die Strenge des Hofzeremoniells lockerte sich, Darstellungen in Kunst und Kunsthandwerk muten frivol und verspielt an. Das Vöglein scheint der Dame gerade aus dem Käfig entwischt zu sein, hat sich aber zutraulich auf ihre Hand gesetzt.

Detail Vogel


DAS OBJEKT DES MONATS MÄRZ 2021

Objekt des Monats März 2021: Notklippe


Bleiabschlag einer Frankenthaler Notklippe, 1623

Material: Blei

Maße: 2,5 x 2,5 cm








Objektinformationen:

Die Bleiklippe stammt aus dem Jahr 1623 und wurde als Ersatzgeld eingesetzt, das aus minder wertvollem Material gefertigt wurde. Als Klippen werden eckige Münzen bezeichnet, die vom Barren geschliffen wurden.
Auf der Vorderseite der Münze ist der "Frankenthaler Eckstein" eingeprägt, dreiseitig umgeben von Strahlen, die aus Wolken hervorbrechen. Darum angeordnet findet sich der lateinische Wahlspruch der Stadt Frankenthal, "Deus petrus nostra angularis", übersetzt, "Gott ist unser Eckstein". Die Rückseite der Klippe ist unbearbeitet.


Hintergrund: Der "Frankenthaler Eckstein"

Es gibt unterschiedliche Deutungsansätze für den im Stadtwappen prominenten dreieckigen Eckstein. Die älteste bekannte Abbildung befindet sich auf der Einbanddecke des "Landtboucks" von 1597, einem frühen Grundbuch, das Zins- und Grundstücks-Besitzverhältnisse in Frankenthal zu dieser Zeit darstellt. Was später wohl stilisiert der "Eckstein" wurde, ist auf dem Titel des Buchs noch klar als Form einer Wendepflugschar zu erkennen. Auf die Dreiecke der Pflugschar verteilt findet sich das Wort "Solli-citu-dine". In der Deckelinnenseite steht der Spruch, dem das Wort entnommen wurde: "Elohim primo: e limo, sollicitudine et fimo Viuarium nutrementis elimo" (zu Deutsch: "Gott zuvörderst: aus dem Schlamm, der Dede und dem Schutte gewinne ich das, was zur Ernährung notwendig ist"). Ein Verweis auf den berühmten Fleiß der Calvinisten, die auch in Frankenthal aus dem wenigen vorhandenen - den Kloster- und Wirtschaftsgebäuden des Augustiner-Chorherrenstifts - binnen kurzer Zeit eine Stadt mit blühendem Handwerk und Handel aufbauten? Oder ein Verweis aus vielleicht noch älterer Zeit auf die das Gebiet zu der Zeit prägende Agrarwirtschaft? 
Zusammen mit dem zugehörigen Wahlspruch wiederum wird das Symbol als der in der Bibel erwähnte Eckstein gedeutet, der das Fundament der Kirche bildet und mit Christus gleich gesetzt wird. Die Wolken mit den Strahlenbündeln stehen in der christlichen Bildsprache für das Erscheinen Gottes, dessen göttliches Licht durch die Wolken bricht. Spätere Interpretationen legen die Dreiteilung des Steins auch als die drei größten Glaubensgemeinschaften aus, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in das Dorf Franconodal flohen und aus diesem die Stadt gründeten: Calvinisten (auch: Niederländisch-Reformierte), Wallonen und Hochdeutsch-Reformierte. Eine Auslegung als Zeichen der Dreifaltigkeit als Mysterium des christlichen Glaubens existiert ebenfalls.
Heute findet sich der Eckstein noch als Relief oder Gemälde an vielen Häusern im Stadtgebiet sowie als Mosaik und in künstlerischen Skulpturen auf dem Rathausplatz.


Hintergrund: Das Jahr 1623 und das "Notgeld"

Mitten im Dreißigjährigen Krieg war die Anrufung göttlichen Beistands ein Gebot der Stunde. Im Jahr 1623 kämpfte der reformierte Pfälzer Kurfürst Friedrich V. erfolglos gegen die Truppen der Katholischen Liga unter Johann Tserclaes von Tilly. Im Sommer des Vorjahres hatte Tilly Heidelberg eingenommen, Mannheim kapitulierte im Spätherbst. Frankenthal war der letzte verbliebene Stützpunkt der Kurpfalz. Die „stärkste Festung links des Rheins“ wurde ein halbes Jahr lang belagert. Die Vorräte wurden knapp, die englischen Söldner, die die Stadt verteidigten, mussten bezahlt werden. Da prägten die Frankenthaler Gold- und Silberschmiede Notgeld. Sie beherrschten die Kunst des Stempelschneidens und Siegelgrabens und arbeiteten die Prägestempel für das neue Geld aus.

Bis etwa 1623 herrschte eine Inflation an Klippen. Edelmetallmünzen verschwanden aus dem Umlauf, Lebensmittel wurden ständig teurer. Da Gold und Silber in Kriegszeiten kaum verfügbar waren und Geld zur Finanzierung der Heere benötigt wurde, mussten zusätzliche Zahlungsmittel geschaffen werden. In die hier vorgestellte Notklippe aus Blei ist nur auf einer Seite ein Stempel geschlagen worden, der Münzwert ist nicht explizit angegeben.

Detailfoto der Notklippe


Detailfoto der Notklippe











DAS OBJEKT DES MONATS JANUAR und FEBRUAR 2021

Objekt des Monats Januar 2021: Puppenherd


Puppenherd 

mit dazu gehöigem Kochgeschirr

Material: Eisen- und Kupferblech






Objektinformationen:

Puppenherd und Zubehör sind detailreich gestaltet. Das Set besteht aus Herd, Ofenrohr, drei Kesseln bzw. Töpfen, Wasserkessel, Pfanne, einem kleinem Topf ohne Deckel, einer Stielkasserolle und zwei Kuchenformen.


Hintergrund:

Puppenküchen waren seit dem 17. Jahrhundert in Puppenhäusern zu finden. Diese waren jedoch oft eher Schmuckobjekte für Erwachsene. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden frei stehende Herde größerer Dimension, die sogar mit Spiritus betrieben werden konnten. Auf ihnen konnten Kinder in Miniaturgeschirr kochen und backen. Wertvolles Spielzeug wie dieses war jedoch Kindern des Adels und des wohlhabenden Bürgertums vorbehalten. Der Nachwuchs der ärmeren Gesellschaftsschichten wirkte dagegen oft bei derHerstellung des Spielzeugs mit.

Da der Betrieb mit Spiritus nicht ungefährlich war und es häufig zu Verletzungen kam, waren die Töpfe und Kessel unten mit Halterungen versehen, die sie in den dafür vorgesehenen Löchern auf der Herdplatte hielten.

Das detailreiche Stück lässt an knisterndes Herdfeuer und pfeifende Wasserkessel denken. Küche wie Herd waren ein Inbegriff von Gemütlichkeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und erinnern an die "gute alte Zeit". Nicht zufällig verweist das Miniatur-Möbelstück auf die damals und auch gegenwärtig in Pandemiezeiten herrschende Sitiation, in der häusliche Aktivitäten wieder in den Vordergrund rücken.

Puppenherde sind wertvolle kulturelle Erzeugnisse. Das Objekt aus der Sammlung des Erkenbert-Museums stammt aus Ludwigshafener Privatbesitz.



DAS OBJEKT DES MONATS NOVEMBER UND DEZEMBER 2020

Objekt des Monats Dezember: Fächer

Fächer

Seide, klappbar, 
Griff aus Holz mit goldenen Ornamenten








Objektinformationen:

Der schwarze, klappbare Fächer hat einen Griff aus Holz mit goldenen Ornamenten. An einem schwarzen Messingring hängt eine schwarze Textilkordel. Der Fächer selbst ist aus schwarzer Seide, verziert mit aufgesticktem Blumenmotiv in herbstlichen Farben (beige, grün, braun, rosé).


Hintergrund: Zum Gebrauch und zur Symbolik von Fächern

Besonders in den heißen Sommermonaten sieht man sie auch hierzulande wieder häufiger: Die blattförmigen Fächer, oft schmuckvoll gestaltet, die durch Wedeln für einen Luftzug sorgen, der kühlend wirkt. Früher kamen Fächer häufiger zum Einsatz, und nicht nur zur Kühlung.

In Europa kamen Fächer seit dem 16. Jahrhundert in Mode. Sie konnten aus Schwanenhaut gefertigt sein oder mit Spitzen bespannt, bemalt, durchbrochen oder aus Federn bestehen.

Ab Ende des 19. Jahrhunderts dienten aus Holzplättchen gefertigte Fächer als Tanzkarten: Die Herren trugen sich beim Ball auf den Blättern des Fächers der Dame ihrer Wahl ein, um einen Tanz mit ihr zu reservieren. 

Als modisches Accessoire für die Dame war er bis zum frühen 20. Jahrhundert beliebt und galt bei aufwändiger und teurer Herstellung auch als Statussymbol. Nicht selten ließen sich Damen mit einem Fächer in der Hand porträtieren.

Besonders bekannte Fächer schuf Oskar Kokoschka für Alma Mahler-Werfel. Für ihn waren Fächer "Liebesbriefe in Bildsprache".

Auch in außereuropäischen Kulturen ist der Fächer zuhause. Bereits im alten Ägypten wedelten Diener den Pharaonen Luft mit großen Fächern zu, in China und Japan war der Fächer Bestandteil traditioneller Tänze. Im asiatischen Raum kommt er außerdem bei einigen Kampftechniken als Waffe zum Einsatz. Im koreanischen Hapkido zum Beispiel wird der dort als Buchae bezeichnete Fächer bei Waffentechniken verwendet, die mittels Bewegungsformen gelehrt werden. Auch im Tai-Chi - ein asiatischer Kampfkunststil, der auch gerne zur Meditation ausgeübt wird - gibt es Formen, die mit Fächern ausgeführt werden.

Eine Kunst für sich war auch die so genannte Fächersprache. Angeblich wurden mittels Fächern im 18. Jahrhundert Geheimbotschaften ausgetauscht, und es gibt ganze Wörterbücher, die Gesten und Aussagen zuordnen. In einem Buch von 1757 wird gezeigt, wie man einen Fächer je nach Gemütsbewegung hält. Weitere Belege für diese Geheimnis umwitterte Sprache lassen sich allerdings nur schwer finden.



DAS OBJEKT DES MONATS OKTOBER 2020

Objekt des Monats Oktober: Werkzeuge zum Stimmen von Glocken









Ledermäppchen mit 13 Stimmgabeln zum Stimmen von Glocken

Hamm'sche Glockengießerei, Frankenthal


Glockenguss:

Die Glockengießerei ist ein traditionsreiches Gewerbe. Das bringt mit sich, dass "Betriebsgeheimnisse" gehütet und von Generation zu Generation weitergereicht werden. Nicht selten bestimmen sie über Erfolg oder Niedergang einer Fabrik.

Ein solches Betriebsgeheimnis sind die Modelle für Form, Profil, innere und äußere Struktur der Glocken. Sie werden als "Rippen" bezeichnet. 

Glocken werden meist durch Gießen in eine Form hergestellt. Das verwendete Material, üblicherweise Kupfer und Zinn, wird "Glockenspeise" genannt. Der Guss mit Hilfe einer Form aus Lehm wurde im angehenden Hochmittelalter erfunden. Die verwendete Rippe ist wesentlich für das Klangbild der Glocke verantwortlich. Aus Holz geschnitten, verleiht sie Kern, Hülle und dem hohl konstruierten Lehmkörper seine Gestalt. Der Lehmkörper wird später durch die Glockenspeise ersetzt.

Tonhöhe und Abklingdauer aller Töne werden jedoch auch vom Gussmaterial beeinflusst. Erst nach dem Guss, dem Abkühlen und dem Säubern der Glocke kann der Klang analysiert werden. Der Ausgang des Gießprozesses enthält etliche Unwägbarkeiten, nicht selten musste nachgearbeitet oder sogar das Ergebnis komplett verworfen und erneut gegossen werden. 

Damit am Ende auch "der richtige Ton angeschlagen" werden kann, wird der Klang mit Stimmgabeln und Hämmerchen überprüft, wie sie im ausgestellten Ledermäppchen zu sehen sind.


Analyse und Stimmen einer Glocke:

Der Klang einer Glocke umfasst bis zu fünfzig Teiltöne. Nicht alle können vom menschlichen Ohr überhaupt wahrgenommen werden. Das Klangbild wird von verschiedenen Prinzipal- und Mixturtönen (Oktaven, Quinten, Terzen) bestimmt, die harmonisch aufeinander bezogen sein sollten. Sie liegen auf unterschiedlichen Bereichen der Glocken"flanke".

Die Analyse des Klangs erfolgt mittels Stimmgabeln. Ältere Modelle wie das gezeigte Set sind auf jeweils einen Ton gestimmt. 
Die so genannte "Barthelmess'sche Stimmgabel" jedoch, die ebenfalls gezeigt wird und um 19. Jahrhundert entwickelt wurde, verfügt über zwei Stellschrauben, die auf einer in die Stimmgabel gravierten Skala neben ganzen Tönen auch Halb- und Vierteltöne anzeigen. Je nach Versetzen der Schrauben an der Gabel schwingt die Glocke nach Anschlagen der Stimmgabel mit dem Hammer in dem auf der Skala angezeigten Ton - vorausgesetzt, das Klangbild der geprüften Glocke enthält diesen. Hierzu wird das Ende der Stimmhabel an verschiedenen Stellen der Glockenflanke aufgesetzt, an denen die Töne liegen. Die Glocke "antwortet", sobald die passende Frequenz geschlagen wird.

Glocken können nach dem Guss noch nachgestimmt werden, indem man die Rippe nach dem Guss verändert. Zur Neustimmung des Tones wird die Glocke in bestimmten Bereichen rundum abgeschliffen. In den Bereichen, in denen die Teiltöne angesiedelt sind, muss zumeist ebenfalls nachgearbeitet werden, damit Schlagton und Teiltöne aufeinander abgestimmt sind.

Jede gegossene Glocke ist ein Unikat mit individuellem Klang.

Objektfoto: Barthelmesssche StimmgabelObjekt des Monats Oktober: Die 13 Stimmgabeln ausgepackt


links: Barthelmesssche Stimmgabel

oben: Die 13 Stimmgabeln aus der Glockengießere Hamm ausgepackt



Die Glockengießerei Hamm:

Mitte des 19. Jahrhunderts gründete Andreas Hamm in Frankenthal eine Glockengießerei und knüpfte damit an die Tradition der Schrader'schen Glockenfabrik des 18. Jahrhunderts an. Das wohl bekannteste Fabrikat der Glockengießerei Hamm ist die so genannte "Kaiserglocke", die 1874 für den Kölner Dom gegossen wurde. Dies war bereits die 898. Glocke aus der Glockengießerei Hamm!

Glocken der Glockengießerei HammFoto: Die Kaiserglocke zu Köln




DAS OBJEKT DES MONATS SEPTEMBER 2020

Traubenwäscher, Gefäß mit Obstdekor, Glas mit Metallständer

Traubenwäscher

um 1900

vernickelter Zinnguss, Glas


Am Dienstag, 1. September, zieht das „Objekt des Monats“ des Erkenbert-Museums wieder in die Stadtbücherei Frankenthal. Nach dem zwischenzeitlichen „Umzug“ der Reihe auf die Website, können die Stücke wieder vor Ort besichtigt werden.

Das Gespräch zum Objekt findet am                             Montag, den 07. September                                           um 16 Uhr in der Stadtbüchere Frankenthal statt.


OBJEKT DES MONATS SEPTEMBER

Objektinfos:

Das Objekt des Monats September ist ein dekoratives Gefäß mit Weintrauben- und Obstdekor. Es besteht aus einem Glaszylinder, der nach unten abgerundet geschlossen ist, der in einem Metallständer eingehängt ist. 

Auf den ersten Blick lassen Größe und Form des Gefäßes (Höhe ca. 19 cm) an eine Vase denken. Das Obstdekor scheint hierfür jedoch nicht unbedingt passend, hier würde man eher mit einem Blumendekor oder einem neutralen Muster rechnen. Ein Glasgefäß auf einem Metallständer dieser Art erinnert auch an ein Bowlegefäß – hier wäre das Obstdekor passend, jedoch müsste ein Gefäß für Bowle größer und bauchiger sein. Worum also könnte es sich handeln?

Tatsächlich gibt das Dekor den entscheidenden Hinweis. Das Gefäß ist für das gedacht, mit dem es verziert ist, nämlich für Obst, insbesondere für Weintrauben. Es handelt sich um einen Gegenstand der Tafelkultur, der heute weitgehend vergessen ist: um einen Traubenwäscher (auch Traubenspüler oder Traubenwaschgefäß). Bereits im 18. Jahrhundert gab es Gefäße aus Porzellan und Steingut, beispielsweise in Meißen, die als Traubenwäscher bezeichnet wurden. Später, gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis über die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein, wurden solche Gefäße vielerorts aus Glas oder – wie in diesem Fall – in einer Kombination aus Glas und Metall gefertigt. 

Unser Gefäß stammt aus der Zeit um 1900. Der Hersteller ist unbekannt. Das Glasgefäß ist mundgeblasen, beim Metallgestell des Traubenwäschers handelt es sich um einen vernickelten Zinnguss.

Die genaue Funktion solcher Traubenwäscher ist nicht geklärt. Anscheinend wurde das Gefäß mit Wasser gefüllt und die Trauben darin gewaschen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die bereits gewaschenen Trauben zum Abtropfen in den Traubenwäscher hineingestellt wurde. Die längliche Form, oben etwas breiter als unten, passt perfekt für eine größere Traubenrispe.


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OBJEKT DES MONATS digital

Da wir in den vergangenen Monaten nicht wie gewohnt ein "Objekt des Monats" aus unserer Sammlung in der Stadtbücherei Frankenthal ausstellen konnten, finden Sie hier die digitale Vorstellung eines neuen Objekts aus der Sammlung des Erkenbert-Museums. Wir möchten die Not zur Tugend machen und Ihnen hier Objekte virtuell vorstellen, die nicht für eine Ausstellung in der Vitrine geeignet wären.
Ab September finden Sie das "Objekt des Monats" wieder in der Stadtbücherei!


DAS OBJEKT DES MONATS AUGUST

Gemälde "Landschaft mit Bäuerin und Enten" von Urselincx

J. Urselincx

Landschaft mit Bäuerin und Enten

Öl auf Holz

16. Jahrhundert

Maße: 27,5 x 37 cm


Objektinfos:

Das titelgebende Motiv im Vordergrund des Bildes ist in zartem Pinselstrich ausgeführt und mit Details ausgeschmückt. Es ist mit der sich im Hintergrund erstreckenden Landschaft kunstvoll verschränkt. Prominent schieben sich die Bäume einer in die Tiefe fluchtenden Allee in den Vordergrund, sie teilen das Bild in zwei Hälften. Doch der Blick auf die von Bäumen gesäumte Fahrstraße selbst ist durch ein halb zerfallenes Holzgatter versperrt. Dagegen stellt sich dem Auge des Betrachters in der linken Bildhälfte kein Hindernis in den Weg. Am Horizont erhebt sich die in der Ferne verblauende Silhouette einer Stadt. 

Die ausgefeilte Komposition zeugt von Raffinement und Kennerschaft zeitgenössischer Kunstproduktion. Ausgeklügelte Kompositionen wie diese waren im Europa des beginnenden 17. Jahrhunderts sehr beliebt.

Das Gemälde wurde erst kürlich vom Frankenthaler Altertumsverein in einer Auktion erworben. Zuvor war es 1995 im Erkenbert-Museum als Leihgabe aus Privatbesitz in der Ausstellung "Frankenthal um 1600" zu sehen.


Zum Künstler:

J. Urselincx, wahrscheinlich Johannes oder Joannes Urselincx, wurde um die Jahrhundertwende 1600 in Frankenthal geboren. Seine Eltern enstammten der niederländisch-reformierten Gemeinde der Stadt, die sich aus Glaubensflüchtlingen aus den Niederlanden zusammensetzte. Seinen Eltern, dem Ehepaar Jacques und Susanna (geborene Mostaert) werden im Taufregister zehn Kinder zugeschrieben, von denen 4 Söhne Namen tragen, die mit einem "J" beginnen (Joannes *1599; Jacques, *1600; Jacob *1605 und Jonathan *1615). Es bleibt daher eine Ungewissheit, ob der Erstgeborene tatsächlich der Maler war.
Johannes Urselincx zog nach Amsterdam, wo das Gemälde um 1650 auch entstanden sein dürfte. 1664 starb Urselincx dort.
Es sind nur vier signierte Arbeiten des Künstlers bekannt.


Historischer Kontext: Die Frankenthaler Maler

1562 wurden niederländisch-reformierte Familien, die aufgrund religiöser Verfolgung aus den spanischen Niederlanden zunächst nach Frankfurt geflüchtet waren, in Frankenthal angesiedelt. Die Familien waren zu einem großen Teil erfolgreiche Kunsthandwerker: Gold- und Silberschmiede, Gobelinweber und nicht zuletzt Maler übten ihre Arbeit von nun an in Frankenthal aus, das unter dem Zuwachs der Glaubensflüchtlinge und dank deren Handelsbeziehungen und Fleiß schnell zur Stadt florierte.

Einige Maler kamen als Exulanten nach Frankenthal, neue Generationen wurden dort geboren. Doch blieben die Maler meist nicht nur in Frankenthal tätig. Vor allem, als sich gegen Ende des 16. Jahrhunderts die politische Situation in den Niederlanden verbesserte, kehrten viele der ehemaligen Flüchtlinge wieder in ihre alte Heimat zurück.

Zu bekannten Malern, die einen Teil ihres Lebens in Frankenthal verbracht hatten, zählen Gillis van Coninxloo, Pieter Schoubroeck, Anton Mirou, Jacob Marrel und Hendrick von der Borcht der Ältere. Das Tafelgemälde von J. Urselincx ergänzt die Übersicht über die thematische Bandbreite der Maler, deren Sujets sich nicht in den besonders bekannten Waldlandschaften erschöpfen. 

                           




DAS OBJEKT DES MONATS JULI

Marmorskulptur "Klio" vom Bildhauer Philipp Perron

Standfigur "Klio"

Marmor

Philipp Perron

1892


Objektinfos:

Die Marmorskulptur stellt Klio, die Muse der Geschichtsschreibung, dar. Geschaffen wurde das Werk von dem in Frankenthal geborenen Künstler Philipp Perron. 

Klio ist dargestellt als junge Frau mit gerafftem, faltenreichen Gewand und zurückgenommenen Schleier. Ihr Blick ist auf ein aufgeschlagenes Buch gerichtet, dessen Seiten sie mit einem Griffel beschreibt. Die Gestalt steht in elegantem Kontrapost. Das rechte Bein ist entlastet und abgewinkelt, das linke Bein trägt die Körperlast.

Höhe: 92,5 cm, mit Sockel (Plinthe)


Zum Künstler:

Philipp Perron wurde 1840 in Frankenthal geboren. Seine Ausbildung erfuhr er in der Pariser Bildhauerwerkstatt seines Bruders Jean. Danach ging Philipp Perron nach München, wo er die Aufmerksamkeit des bayerischen Königs Ludwig II. gewann. Einem vermutlich in den Bereich der Legenden zählenden Bericht nach soll dem König der kunstvolle Elfenbein-Griff am Spazierstock des Künstlers ins Auge gefallen sein. Die anschließende Karriere des Bildhauers, so könnte man sagen, ist beinahe so märchenhaft wie das Leben des bayerischen "Märchenkönigs". Der König wird sein Gönner und fördert sein Talent. Als Ludwig II. den Bau seiner Prachtschlösser Herrenchiemsee, Neuschwanstein und Linderhof plant, erhält Perron zahlreiche Aufträge. 

Auch nach dem tragischen Tod des Königs blieb der Künstler erfolgreich. Seine Werke finden sich auch in seiner Heimat, der damals bayerischen Pfalz; einige davon standen auch in seiner Geburtsstadt Frankenthal. Erhalten ist hier heute noch die "Karolinen-Statue" vor dem Karolinen-Gymnasium am Röntgenplatz.

Philipp Perron starb am 26. Juli 1907. Seine Asche-Urne wurde unter den Arkaden des Campo Santo im Münchner Südfriedhof beigesetzt.

Historischer Kontext: Antike Vorbilder
Die Darstellung antiker Gottheiten und Sagenfiguren erfreute sich im Lauf der Geschichte immer wieder neuer Beliebtheit. Auch im 19. Jahrhundert waren sie als Figuren, Gemälde und Verzierungen gefragt. Musen sind in der griechischen Mythologie die Schutzgöttinen der Künste und Töchter des Gottes Zeus. Jede der insgesamt neun Musen stellt eine bestimmte künstlerische Eigenschaft und Tätigkeit dar. Deshalb wurden die Musen von Künstlern angerufen, um ihr Werk unter den Schutz der Muse des jeweiligen Bereichs zu stellen. Die Musen stehen im Gefolge des Gottes Apoll. Es gab eigene Heiligtümer für sie, die "Museion" genannt wurden. Aus diesem Wort leitet sich übrigens das Wort Museum ab. Es bezeichnet den Ort, an dem die Künste und Musik wohnen.
Auch beim Material stimmt der Bezug des Künstlers auf die Antike: Weißer Marmor war ein beliebtes Material für griechische Plastiken. Besonders begehrt für die Darstellungen von Göttern war der Marmor von der griechischen Insel Paros. Auch im 18. Jahrhundert und noch gesteigerter im 19. Jahrhundert wurde die ästhetische Anmutung der weißen, kristallinen Oberfläche des Materials geschätzt und galt als besonders edel. Dabei spielt hier ein Irrtum mit hinein: Da die meisten Funde antiker Statuen keine Farbe aufwiesen, ging man lange davon aus, dass die Statuen  im reinen Weiß des Materials belassen wurden. Heute lassen sich jedoch an einigen Farbspuren rekonstruieren. Viele der bekannten antiken Skulpturen waren also ursprünglich bemalt.

Das Werk Philipp Perrons

Philipp Perron war wesentlich an der künstlerischen Gestaltung der Schlösser Herrenchiemsee, Neuschwanstein und Linderhof beteiligt. Auch im Schwetzinger Schloss finden sich Werke. In Edenkoben steht das aus Kehlheimer Sandstein gefertigte Denkmal König Ludwigs I. von Bayern. 

In Frankenthal stand bis zum 2. Weltkrieg ein Krieger- und Ehrendenkmal des Künstlers an der Stelle, an der heute der Rathausbrunnen plätschert. Das Ehrendenkmal für den deutsch-französischen Krieg und die Gründung des Zweiten Deutschen Reiches musste im Weltkrieg einem Löschteich weichen, die Bronzefiguren wurden eingeschmolzen. 

In der aktuellen Dauerausstellung des Museums im Rathaus ist ein von Perron gefertigtes Schachspiel aus Elfenbein zu sehen, das dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurde.

 


DAS OBJEKT DES MONATS JUNI

Ölgemälde einer angelnden Nymphe von Caesar Willich


Caesar Willich:

Landschaft mit einer angelnden Badenden (Nymphe im Walde)


Öl auf Leinwand

1869













Objektinfos:

Das Ölgemälde stellt eine Nymphe dar, die im Wald an einem Flusslauf angelt. Im Gras neben der unbekleideten Schönheit ist eine griechische Amphore abgelegt, um auf den antiken Kontext des Sujets hinzuweisen.
Die Haltung der Nymphe mit den übereinander geschlagenen Beinen übt in der Seitenansicht einen besonderen ästhetischen Reiz aus. Die Wendung des Kopfes dagegen bringt die Gesichtszüge zur Geltung und ist aus dem Tun der Figur abgeleitet: Aus scheinbar züchtig niedergeschlagenen Augen betrachtet die Nymphe ein zappelndes Fischlein, das ihr an die Angel gegangen ist.

Signiert und datiert: "C. Willich fecit 1869"

Originalgröße: 106 x 86 cm, gerahmt 

Zum Künstler:

Caesar Willich (1825-1886) wurde am 20. November 1825 als Sohn eines Advokat-Anwalts in Frankenthal geboren. Dort besuchte er auch das Gymnasium. Im Anschluss nahm er ein Studium der Malerei an der Kunstakedemie in Berlin auf. 1846 wechselte er nach München. Nach einem Aufenthalt in der Schweiz führte in sein Weg über Antwerpen, wo er einige Jahre lebte, sowie Paris. In den späten 1950er Jahren verschlug es in nach Rom. 1861 kehrte er nach München zurück. 
Caesar unterhielt rege Kontakte zu anderen Künstlern, aber auch Architekten und Archäologen. Seine Wege kreuzen sich unter anderem immer wieder mit denen des großen deutschen Malers Anselm Feuerbach.

Historischer Kontext: Nacktheit in der Kunst

Die Amphore auf dem Gemälde, so unscheinbar sie sein mag, verweist nicht nur auf den Kontext der Antike, sondern war auch ein Kunstgriff des Malers, um dem Vorwurf der Anstößigkeit seines Bildthemas zuvorzukommen: Nacktheit in bildlichen Darstellungen war im 19. Jahrhundert salonfähig, solange sie in der Antike angesiedelt wurde.

Das Werk Cäsar Willichs

In Paris und Rom widmete sich Cäsar Willich vor allem der Porträtmalerei. Sein bekanntestes Porträt dürfte das von Richard Wagner sein, ein Auftragswerk. In München verschrieb er sich insbesondere der Aktdarstellung. In dieser Zeit entstand auch das vorgestellte Gemälde.

Das Erkenbert-Museum besitzt einige weitere Werke des Künstlers, darunter Porträtgemälde und zwei Skizzenbücher mit Darstellungen italienischer Landschaften, die vor allem in Cäsars Zeit in Rom entstanden sind.



DAS OBJEKT DES MONATS digital im MAI

Bild des Objekts des Monats Mai

Jacob Marrel:

Tulpe

Aquarell und Gouache auf Pergament

Mitte 17. Jahrhundert















Objektinfos:

Die Studie einer Tulpe ist Teil einer Serie von vier Bildern gleichen Sujets. Die vier Bilder sind Teil der Sammlung des Erkenbert-Museums und wurden in jüngerer Zeit zusammen in einen mehrteiligen Rahmen montiert. Die Technik ist Aquarell und Gouache auf Pergament. Auf dem Hintergrund ist der Name der Sorte, "Marcus Aurelius Augustus", sowie das Gewicht in Asen vermerkt.

Zum Künstler:

Der Maler Jacob Marrel (1614-1681) kam als Nachkomme wallonischer Glaubensflüchtlinge in Frankenthal zur Welt. Sein Vater war Stadtschreiber und sein Großvater Juwelier in Frankenthal. Jacob Marrel war als Blumen- und Stillebenmaler tätig. In späteren Jahren wirkte er in Utrecht und handelte dort auch mit Tulpenzwiebeln. Typisch sind seine Porträts seltener und hochpreisiger Blumenzüchtungen.

Historischer Kontext: Tulpen

Die ursprünglich aus der Türkei stammenden Tulpen waren im 16. Jahrhundert nach Europa gelangt. Im Lauf des 17. Jahrhunderts wurden sie in den Niederlanden zu Spekulationsobjekten. Wohlhabende Kaufleite hatten sich auf das Sammeln verlegt. Spekulanten stiegen in das Geschäft ein.

Bald schon überstieg der Preis einer Zwiebel den Jahreslohn eines Handwerkers um das Vielfache und lag selbst bei "einfachen" Sorten beim Mehrfachen des Goldpreises. Für Pflanzen mit ungewöhnlichem Erscheinungsbild, wie die hier von Marrel dargestellte rot-weiß geflammte Tulpe, wurde ein Vermögen gezahlt. Daher ist auf dem Gemälde neben dem klangvollen Namen der Sorte, "Marcus Aurelius Augustus", auch deren Gewicht in Asen angegeben - die Einheit Asen ist aus dem Goldhandel entlehnt.

Von der Blume zum Gemälde

In der Hochphase der Tulpenmanie Mitte der Dreißiger Jahre des 17. Jahrhunderts erschienen Verkaufskataloge, die mit Bildern der Tuplen in Kupferstich-Technik ausgestattet waren. Die vier Bilder aus unserer Sammlung sind jedoch eher als Erinnerungsbilder für einen wohlhabenden Besitzer dieser Kostbarkeiten gedacht, wenn auch der systematische Aspekt bewahrt bleibt. Hierauf weist das kostbare Material des Malgrundes hin: Pergament, die makellose Haut ungeborener Lämmer.

Von der Blume zum Dekor

Obwohl der Preis in den folgenden Jahrhunderten nie wieder das hohe Niveau aus der Zeit des Tulpenrauschs erreichte, waren Tulpen mit ungewöhnlicher Zeichnung als Dekor auf Tischgeschirr auch in späteren Epochen beliebt. Zu sehen ist das auf zahlreichen Porzellanen des 18. Jahrhunderts aus der Frankenthaler Porzellanmanufaktur.


HINTERGUND: Das Objekt des Monats - wie es normalerweise sein sollte:

Mit dem "Objekt des Monats" ist das Erkenbert-Museum seit Juli 2019 zu Gast in der Stadtbücherei.

Besucher der Stadtbücherei können in einer Vitrine im Foyer der Stadtbücherei Frankenthal monatlich wechselnde Objekte aus der Sammlung des Erkenbert-Museums bestaunen.

Die gemeinsame Aktion mit der Stadtbücherei ist Teil des neuen Programms "Museum in der Stadt", mit der das Erkenbert-Museum auch während der Schließung sichtbar und erlebbar bleiben wird.

Zu den Objekten finden jeweils Gespräche im Eingangsbereich der Stadtbücherei statt. Hier stellen Mitglieder des Museumsteams die Objekte vor und laden zur gemeinsamen Diskussion und Fragerunde ein.

Ort: 

Stadtbücherei Frankenthal

Welschgasse 11

67227 Frankenthal


Öffnungszeiten:


Montag       14-18 Uhr

Dienstag     10-18 Uhr

Mittwoch     geschlossen

Donnerstag 10-18 Uhr

Freitag        10-18 Uhr

Samstag     10-13 Uhr


 

bei Fragen zu dieser Seite:

museum@frankenthal.de

062 33 / 89-495 (Sekretariat)

Rathausplatz
67227 Frankenthal (Pfalz)


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Das Museum ist derzeit geschlossen.


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