Sterbefall im Ausland Beurkundung

  • Leistungsbeschreibung

    Sterbefälle im Ausland können nachträglich in das deutsche Sterberegister eingetragen werden, wenn die oder der Verstorbene

    • die deutsche Staatsangehörigkeit besessen hat oder
    • asylberechtigt, staatenlos, heimatloser Ausländer oder heimatlose Ausländerin oder ausländischer Flüchtling war und sich gewöhnlich in Deutschland aufgehalten hat.
  • Welche Unterlagen werden benötigt?

    Auskünfte zu den erforderlichen Unterlagen für den Antrag auf Nachbeurkundung eines Sterbefalles im Ausland erfragen Sie bitte beim Standesamt. Regelmäßig werden benötigt:

    • gültiger Personalausweis oder Reisepass
    • ausländische Sterbeurkunde mit Übersetzung – gegebenenfalls mit Beglaubigungen
    • Nachweise des Familienstandes der oder des Verstorbenen (z.B. Eheurkunde, Scheidungsurteil)
    • Geburtsurkunde der oder des Verstorbenen
    • bei Eingebürgerten: zusätzlich Einbürgerungsurkunde
    • bei Asylberechtigten, Staatenlosen, heimatlosen Ausländern und Ausländerinnen sowie ausländischen Flüchtlingen: zusätzlich Nachweis des Sonderstatus.
  • Welche Gebühren fallen an?

    Die Nachbeurkundung eines Sterbefalles im Ausland kostet 55,00  bis 110,00  Euro; die Höhe der Gebühr ist von dem Verwaltungsaufwand im Einzelfall abhängig.

  • Welche Fristen muss ich beachten?

    Keine.

  • Rechtsgrundlage

  • Anträge / Formulare

    Formloser Antrag - Antragsberechtigt sind:

    • die Eltern der oder des Verstorbenen
    • die Kinder
    • der Ehemann oder Lebenspartner beziehungsweise die Ehefrau oder Lebenspartnerin
  • Was sollte ich noch wissen?

    Sie sind nicht verpflichtet, den Sterbefall im Ausland in Deutschland nachbeurkunden zu lassen. Als Nachweis des Sterbefalls gilt auch die ausländische Sterbeurkunde.

  • Bemerkungen

    Die Nachbeurkundung hat den Vorteil, dass das deutsche Standesamt bei Bedarf eine deutsche Sterbeurkunde ausstellen kann.


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