Frankenthaler Porzellan

Weißes Gold aus Frankenthal

Das Bild zeigt die allegorische Gruppe von Johann Friedrich Lück aus der Reihe der Sinne und stellt "Das Gefühl" dar, ausgeformt 1763. Von 1755 bis 1800 wurde in der Frankenthaler Porzellanmanufaktur, die der Straßburger Paul Anton Hannong gründete und die 1762 in kurfürstlichen Besitz überging, in der damaligen "Dritten Hauptstadt von Churpfaltz" hochwertiges Porzellan gefertigt. Dieses stand in seiner Qualität und seinem künstlerischen Wert dem anderer namhafter Manufakturen jener Zeit in nichts nach. Frankenthaler Porzellan genießt auch heute noch bei Porzellanliebhabern, Sammlern und Museen weltweit einen ausgezeichneten Ruf.

Nur wenige Städte stellten bereits vor so langer Zeit dieses kostbare Gut her. Was die Manufaktur produzierte, gehört mit zum Feinsten, was die Tischkultur zu bieten hatte. Die Geschirre von schlichter Blaumalerei bis hin zu reich bemalten und vergoldeten Prachtexemplaren, Figuren und Figurengruppen zeugen von dem Erfindungsreichtum der Maler und Modelleure der Fabrik. Sie sprechen aber auch von alten Sitten und Gebräuchen, die sich, in abgewandelter Form, heute noch finden lassen. Bis zum offiziellen Ende der Manufaktur im Jahre 1800 breiteten deren Künstler die ganze Welt des Rokoko und Klassizismus vor ihrer zahlungskräftigen Kundschaft aus.

Eine Sammlung wertvoller Frankenthaler Porzellanstücke können sowohl im Erkenbert-Museum als auch im 1. Obergeschoss des Rathauses bewundert werden.

Mehr über das kostbare Gut finden Sie auf den Seiten zum Frankenthaler Porzellan 

 
 
  • Frankenthaler Porcelain
  • La porcelaine de Frankenthal
  • Frankenthalska porcelana

Kontakt:

stadtverwaltung@frankenthal.de

06233 - 89 0

Stadtführungen (ca. 90 Min.) jeweils samstags, um 15.00 Uhr

Treffpunkt: Erkenbert-Museum, Rathausplatz

06233/ 355907