Götz Schiwek gibt ausländischen Schülern kostenlose Nachhilfe

„Ich möchte von meiner Aktivität berichten, um Anderen Mut zu machen Ähnliches zu versuchen. Seit ca.8 Jahren bin ich in Rente. Die eigenen Kinder haben Schule und Studium hinter sich und stehen im Beruf. Seit längerer Zeit beschäftigte mich der Umstand, dass es gerade bei Ausländerfamilien Kinder gibt, die keinerlei schulische Hilfe von ihren Eltern erhalten können. Zu Hause wird die Sprache ihrer Eltern gesprochen und so haben viele besonders in Deutsch Probleme in Schrift und Sprachverständnis. Manche müssen schon in der Grundschule eine Klasse wiederholen, Aussicht auf einen Schulabschluss ohne Hilfe ist gering.

Die Ungerechtigkeit des Schicksals, in eine solche Familie hineingeboren zu sein, beschäftigte mich, mit dem Ergebnis: Als Rentner, der selbst über seine Zeit verfügen kann, kann ich helfen.

Seit circa dreieinhalb Jahren habe ich seinerzeit einem türkischen und einen pakistanischen Schüler der Pestalozzi-Schule (besonders großer Ausländeranteil) kostenlose Nachhilfe angeboten. Zweimal pro Woche gebe ich jedem Schüler Einzelunterricht.

Inzwischen sind beide in der Realschule. Da die Anzahl der fitten Rentner immer größer wird, möchte ich hiermit Anstoß geben, eine ähnlich sinnvolle Tätigkeit zu übernehmen.

Manchmal ist die schulische Arbeit mühsam und es gibt auch immer wieder Rückschläge in Form von schlechten Noten. Aber die Freude über ein gemeinsam erarbeitetes besseres Ergebnis überwiegt und gibt einem ein gutes Gefühl Sinnvolles getan zu haben (Nebenbei hält diese Tätigkeit auch den eigenen Geist fit).

Ich kann nur empfehlen, den Versuch zu wagen. Für Erfahrungsweitergabe wäre ich jederzeit bereit.

Seinerzeit hatte ich die Rektorin der Pestalozzi-Schule angesprochen, welche Ausländerschüler besonders dringende Hilfe brauchen. Den Unterricht konnte ich auch nach Schulschluss dort im Klassenzimmer durchführen.“

 

 
 

bei Fragen zu dieser Seite: Frau Birgit Wersch
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