Fairtrade-Stadt

Frankenthal ist Fairtrade-Stadt…

 Hier sehen Sie das Logo der Kampagne Fairtrader Towns.




Am 13. Dezember 2013 hat der Frankenthaler Stadtrat beschlossen, dass sich die Stadt Frankenthal (Pfalz) um die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt bewirbt. Am 08.02.2017 nahm Oberbürgermeister Martin Hebich die Auszeichnung entgegen

 

 Was ist eine Fairtrade-Stadt? 

Der Titel wird vom Verein TransFair e.V.  an Städte vergeben, die sich für den Fairen Handel engagieren. Fünf Kriterien gilt es zu erfüllen, damit die Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt erfolgen kann. 

Was ist Fairer Handel?

Der Faire Handel sorgt für mehr Gerechtigkeit im internationalen Welthandel. Er hilft die Armut in Afrika, Asien und Lateinamerika zu bekämpfen. Durch ihn bekommen benachteiligte Kleinbauern und Arbeiterfamilien die Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

Der faire Handel bietet unter anderem:

  • existenzsichernde Mindestpreise
  • stabile Einkommen
  • langfristige Lieferbeziehungen
  • höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.


Die fünf Kriterien, die es zu erfüllen gilt: 

1. Ratsbeschluss                                                                                                                      Der Stadtrat verabschiedet einen Ratsbeschluss durch den festgelegt wird, dass bei allen Sitzungen fair gehandelter Kaffee und ein weiteres fair gehandeltes Produkt angeboten werden.  

2. Bildung einer Steuerungsgruppe                                                                                               Eine lokale Steuerungsgruppe wird gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt die Aktivitäten vor Ort koordiniert.  

3. Fairtrade-Produkte                                                                                                                  In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt (jeweils zwei Produkte).  

4. Fairtrade in Einrichtungen                                                                                                       In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen sowie in öffentlichen kommunalen Einrichtungen soll angestrebt werden, mehr Fairtrade-Produkte einzukaufen und entsprechende Informationsveranstaltungen und Aktionen durchzuführen.  

5. Medien                                                                                                                                  Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt.