Am 2. Se
ptember 1922 wurde in Frankenthal die "Städtische Bücherei für Stadt und Bezirk Frankenthal" gegründet.
Mit 2.500 Bänden sowie verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften wurde im Horn'schen Haus am Marktplatz, heute Sitz des Erkenbert-Museums, der Lesesaal und die Buchausleihe eröffnet.
Die Stadtbücherei erfreute sich von Anfang an regen Zuspruchs und die Räume wurden schnell zu klein. Sie fand ein neues Domizil in der Karolinenstrasse 23.
1943 wurde die Bücherei beim Angriff auf Frankenthal fast vollständig zerstört.
1946 begann bereits wieder der mühsame Aufbau einer "entnazifizierten" Bücherei, die nach mehreren Provisorien 1954 in neu hergerichtete Räume im Rathaus zog. Dort konnten die Büchereibenutzer erstmals selbst ihre Bücher aus dem Regal holen, zuvor wurden Bücher über einen Tresen vom Personal ausgegeben.
Die Erfolgsgeschichte der Stadtbücherei setzte sich fort und die ständig wachsenden Buchbestände und Besucherzahlen machten 1982, 60 Jahre nach der Gründung einen Neubau in der Welschgasse 11 notwendig.
Dort findet sie noch heute optimale Bedingungen, um ihren Auftrag, der Bevölkerung Medien für Aus- und Weiterbildung sowie zur Freizeitgestaltung zur Verfügung zu stellen, zu erfüllen.
Ein attraktiver Bereich für Kinder und Jugendliche,
das Lesecafé
und der Dachgarten laden zum Schmökern und Verweilen ein.