Ausstellung im Kunsthaus

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Essen. Not Kult Lust

Aus der Kulturgeschichte des Essens in Europa und Deutschland

11.01. - 17.02.2019

Philipp Hennevogl, Mars 2007, ©Archiv Anke Zeisler

Zur Kulturgeschichte einer Region, eines Landes, auch eines Kontinents gehören neben Geistegeschichten, Architektur oder Handwerk benso Umgang und Gebräuche, Rituale und religiöse Symbolik um das Selbsverständlichste und Notwendige der Lebenserhaltung wie Essen und Trinken. Relevanz und Komplexität dieses Themas auch aus seiner Historie heraus sind elementar und allgegenwärtig für jeden. 22 bildende Künstler habe mit ihren Bildern, Blättern und Objekten Aspekte herausgearbeitet, die etwa Anknüpfungsmöglichkiten für Regionales geben. Gemeinsamkeiten und Verschiedenartigkit über die Landesgrenzen hinaus erinnern oder kritisch hinterfragen und die gleichzeitig neue Blicke werden auf gegenwärtige Entwicklungen im Umgang mit Lebensmitteln, wie Essen und Trinken in bezeichnender Weise genannt werden.

Ein 60-seitiger Kunstband begleitet die Ausstellung, die nach ihren Stationen in Frankfurt/Oder und Strausberg nun in Frankenthal gezeigt wird.

©Anke Zeisler, 2018

Impressionen der Ausstellung

 

©Anke Zeisler


Begleitend zur Ausstellung finden nachfolgende Veranstaltungen statt:

Dienstag, 22.01.2019, 18.00 Uhr

Schokoladen-Tasting mit der Schokoladen-Sommeliére Katja Göde

Eine der zwölf Schokoladen-Sommerliés Deutschland entführt Sie in die Welt der Schokolade. Vom Anbau und Verarbeitung der Kakaobohne bis hin zur Schokolade. Es wird erklärt was auf der Verpackung steht und was uns diese sagt. Diese und viele weitere Informationen erhalten Sie beim Schokoladen-Tasting. Verkostet werden ca. 10 Produkte aus der feinen Bohne.

Eintritt: 10 Euro

Anmeldung unter 06233/89-456 oder per Mail an manuela.engel-heil@frankenthal.de


Donnerstag, 07.02.2019, 18.00 Uhr

Vortrag mit Professor Dr. Jochen Hörisch "Kunst- und Geld"

Der Mannheimer Literatur- und Medienwissenschaftler spricht zum Thema "Kunst und Geld". Der hohe Wert der Kunst lässt sich pathetisch wie nüchtern funktional bestimmen: in funktional ausdifferenzierten Gesellschaften sorgt Kunst für alternative Realitätsversionen und somit für notwendigen semantischen Überfluss. Kunst ist in modernen Kulturen von direkten Leistungspflichten (wie Gottes- oder Herrscherlob) entbunden. Wenn sie dies dennoch erbringt (wie etwa in Design oder in der Werbung), hat sie deshalb in Imageproblem. Nun gilt gerade für moderne Gesellschaften, dass sie ihre Wertschätzung äußerst profan und unmissverständlich ausdrucken: durch Zahlungsbereitschaft. Dies gilt insbesondere für die Kunstsphäre. Dem Spannungsverhältnis zwischen dem heren und dem prodfan-ökonomischen Wert der Kunst möchte der Vortrag nachgehen.



Eintritt 7 Euro

Karten an der Abendkasse













   









Interessierte Künstlerinnen und Künstler, die eine Ausstellung im Kunsthaus Frankenthal zeigen möchten, finden die dazugehörigen Informationen in der rechten Seitenbox unter Bewerbungsrichtlinien Kunsthaus.




















 
 

bei Fragen zu dieser Seite:
Frau Manuela Engel-Heil
manuela.engel-heil@frankenthal.de

 06233 - 89 456

Öffnungszeiten des Kunsthauses:

Di - So: 14 bis 18 Uhr

Montags sowie an den Weihnachtsfeiertagen ist das Kunsthaus geschlossen.

Kunsthaus Frankenthal             Mina-Karcher-Platz 42 a               67227 Frankenthal

06233 - 3 27 07 71

info@kunsthaus-frankenthal.de

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