Perron-Kunstpreis

Das Bild zeigt die Perron-KunstpreisausstellungDie Frankenthaler Familie Perron, ist eine alteingesessene aus der eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten hervorgegangen ist.
Die künstlerische Linie der Familie ist mit weit über Frankenthal hinaus bekannten Namen verbunden. Genannt seien hier z. B. Philipp Perron (1840–1907), der königliche Professor und Hofbildhauer von König Ludwig II. von Bayern, in dessen Werkstätten Arbeiten für die Königsschlösser Herrenchiemsee, Neuschwanstein und Linderhof entstanden, der Sänger Carl Perron (1858 –1928), der bei seinen Auftritten, u. a. anläßlich der Festspiele in Bayreuth 1896 und 1897, stürmisch gefeiert wurde, und Walther Perron (1895 –1970), der Maler und Bildhauer. Seine Werke schmücken Kirchen, Schulen und öffentliche Gebäude im In- und Ausland.

Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Festaktes mit gleichzeitiger Ausstellungser-öffnung am Sonntag, 30. Oktober 2011 um 16:00 Uhr im Kunsthaus Frankenthal statt.

Bei diesem Wettbewerb hatten sich 93 Künstlerinnen und Künstler auch aus Österreich, Belgien, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich mit insgesamt 227 Arbeiten be-teiligt. In einer Vor- und Hauptjurierung haben sich die Juroren nach mehreren Durch-gängen entschieden: der mit 4.500 Euro dotierte Kunstpreis geht an Christiane Haase, Zürch. Die beiden Förderpreise für Künstler, die bei Einreichung der Werke nicht älter als 35 Jahre sind und mit jeweils 1.500 Euro dotiert sind, an Julia Hass, Werder (Havel), und Lina Danklefsen, Kiel.

Zur Dokumentation der Ausstellungen um den "Perron-Kunstpreis"  werden ab dem Jahr 2005 alle Künstlerinnen und Künstler, die in der Ausstellung vertreten waren, mit ihren Arbeiten auf einer CD-Rom verewigt. Sie macht deutlich, welcher Zeitgeist und Kunstgeschmack die Porzellangestaltung ab dem Jahr 2005 beeinflusst hat.

Der nächste Perron-Kunstpreis in der Sparte Porzellan findet im Jahr 2014 statt.