Fotokampagne „Frankenthal vereint“

Der Fotokünstler Thomas Brenner realisiert derzeit in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Frankenthal die Fotokampagne „Frankenthal vereint“, mit der ein Beitrag zur Förderung des interkulturellen Dialogs geleistet wird.

 


 


Frankenthaler Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund aus vier weiterführenden Schulen ließen sich auf Doppelportraits ablichten, um ihre Gemeinsamkeiten zu zeigen, aber auch auf Unterschiede hinzuweisen.

Die daraus entstandenen Banner wurden am 30.06.2017 am Rathausbrunnen der Öffentlichkeit präsentiert und waren dort bis 16.07.2017 zu sehen, bevor sie im Anschluss an den Stephan-Cosacchi-Platz wechseln und nach den Sommerferien an den beteiligten Schulen platziert werden.

Ab dem 15.8.2017 steht ein Satz der Bauzäune mit den Bannern "Frankenthal vereint" am Jakobsplatz.

Im Rahmen der Präsentationsveranstaltung vor dem Rathaus bedankte sich der Beigeordnete Bernd Knöppel insbesondere bei den beteiligten Schulen für die kurzentschlossene Mitwirkung. Er zollte den abgelichteten Schülerinnen und Schülern  großen Respekt für ihre Courage, sich für eine öffentliche Ausstellung ablichten zu lassen. Diese zeigten dadurch, dass das gemeinsame Miteinander im Schulalltag eine Selbstverständlichkeit für sie darstellt und die Herkunft Einzelner hier keine Rolle spielt.

Der Initiator der Kampagne, Thomas Brenner, ging in seiner Rede auf den weiterentwickelten Ansatz seiner neuen Kampagne ein, die nun den Aspekt der Integration mehr in den Vordergrund rückt.

Stellvertretend für die beteiligten Schulen richtete sich Frau Ulrike Draper, Lehrerin an der Robert-Schuman-Integrierten Gesamtschule und Schulelternsprecherin des Karolinen Gymnasiums,  an die Zuhörer und sprach davon, dass das Fotoshooting großen Spaß machte. Die Beteiligung an dieser Aktion war für sie sehr wichtig, die eine oder andere Situation, die sich bei den Fototerminen ergab, sei auch zu Herzen gegangen.  

Mehrfachen Dank  für die Unterstützung, die er in Deutschland erhalten hat, brachte   Mahmut Najwa, Schüler der Andreas-Albert-Schule (Berufsbildenden Schule), zum Ausdruck. Er erzählte von seiner Flucht und seiner Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Deutschland.

Das Fotoprojekt soll nach den Sommerferien weitergeführt werden, so dass möglichst viele Menschen die Gelegenheit bekommen, sich zu beteiligen.


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