Bombe entschärft - B9 wieder frei befahrbar - Mittwoch 16.10.

Die Bombe ist entschärft. Die Sperrungen sind aufgehoben. Nähere Informationen s.u. 

Weltkriegsbombe am Mittwoch (16.10.2019) entschärft -

Vollsperrung der B 9 seit 12.20 Uhr, 16.10., aufgehoben. 


 

ABSCHLUSSBERICHT 

Am heutigen Mittwoch, 16. Oktober, erfolgte die Bombenentschärfung einer amerikanischen Weltkriegsbombe (1000 Pfund) auf Frankenthaler Gemarkung. Die Entschärfung verlief nach Angaben des Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz problemlos und war innerhalb von einer Stunde und zwanzig Minuten beendet. Die Sperrungen im Evakuierungsradius wurden nach dem Ende der Arbeiten um 12.20 Uhr aufgehoben. Auch die Bundestraße 9 war im Sicherheitsbereich, so dass es von 9 bis 12.20 Uhr zur Vollsperrung der Bundesstraße zwischen Worms-Flugplatz und Frankenthal-Mörsch kam.

 Oberbürgermeister Martin Hebich bedankte sich für die gute interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung Frankenthal und der Gemeinde Bobenheim-Roxheim: „Unsere Nachbargemeinde hat sich sofort bereit erklärt die Einsatzzentrale auf ihrem Betriebshof einzurichten. Die Lage und die bestehende Infrastruktur haben den Einsatzkräften die Arbeit deutlich erleichtert. Ich danke allen - besonders den ehrenamtlichen - Einsatzkräften, aber natürlich gilt mein Dank an erster Stelle dem Kampfmittelräumdienst des Landes für die reibungslose Entschärfung.“

 Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz berichtet, dass die Entschärfung positiv verlaufen ist. Alles konnte planmäßig erledigt werden. Der größte Aufwand bestand darin, die Bombe zu transportieren. Der Transport war in diesem Fall auch eine Besonderheit, was zum Schutz der Stromtrasse erfolgte. Vor der eigentlichen Entschärfung wurde die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst wieder freigelegt und diese ca. 200 Meter in westliche Richtung auf dem Acker verschoben. Dadurch lag sie nicht mehr im direkten Bereich des angrenzenden Strommastes. Die Bombe wurde direkt unterhalb der beiden Freileitungen und sehr nahe an einem Strommast gefunden.

 

Verlauf

 

Die Bombenentschärfung startete um 11.05 Uhr. Innerhalb des Zeitraums kam es aus verkehrlicher Sicht nur zu kleineren Rückstaus. Um 12.20 Uhr war die Entschärfung beendet.

 

Beteiligte

 

An der Evakuierung waren rund 120 Kräfte von Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz, Feuerwehr Frankenthal, Polizei, Malteser Frankenthal, Stadtverwaltung Frankenthal und Gemeinde Bobenheim-Roxheim. Die Polizei war mit rund 15 Personen, die Feuerwehr Frankenthal mit 35 Personen und die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim mit 18 Personen im Einsatz.

 

Die Stadtverwaltung Frankenthal und die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim haben gemeinsam mit Polizeikräften der Polizei Frankenthal und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik, Technik den Bereich abgesperrt und gesichert. Im Evakuierungsbereich fanden sich keine Personen.

 

Die Malteser Frankenthal versorgten die Gruppe mit insgesamt 120 Essen: es gab Lunchpakete sowie Gulasch und Reis nach der Entschärfung.

 

Der Evakuierungsradius (1.000 Meter) auf Frankenthaler und Bobenheim-Roxheimer Gemarkung mit 15 Sperrungen abgesichert. Teil des Gewerbegebietes Auf dem Wörth, Teile des Silbersees und des hinteren Roxheimer Altrheins, sowie auf Frankenthaler Seite freie Ackerflächen östlich und westlich der B9 waren betroffen. 


Weltkriegsbombe wird am Mittwoch (16.10.2019) entschärft - Vollsperrung der B 9 ab 09:00 Uhr

Wie bereits berichtet, wurde am 21.09.2019 eine Weltkriegsbombe auf der nördlichsten Gemarkung von Frankenthal, an der Grenze zu Bobenheim-Roxheim gefunden. Nun sind die Planungen zur Entschärfung abgeschlossen und der Termin wurde auf Mittwoch, 16.10.2019, 11:00 Uhr festgelegt.

Die Vorbereitungen Bei Ackerarbeiten wurde eine 1000 Pfund schwere Weltkriegsbombe amerikanischer Bauart gefunden. Nachdem die notwendigen Berechnungen und Vorbereitungen des Netzbetreibers hinsichtlich der über dem Fundort verlaufenden beiden Stromleitungen, eine 220-kV- und eine 380-kV-Leitung, zwischenzeitlich abgeschlossen werden konnten, wurde in Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz die Entschärfung terminiert. Der bereits in den ersten Planungen vorgesehene Evakuierungsradius von 1.000 Metern bleibt bestehen.

Vor der eigentlichen Entschärfung wird nach derzeitiger Planung die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst wieder freigelegt und diese ca. 150 m in nordwestlicher Richtung auf dem Acker verschoben, um aus dem direkten Bereich des angrenzenden Strommastes herauszukommen. Aktuell liegt diese direkt unter den beiden Freileitung und sehr nahe an einen Strommast.

rafius evakuierungDer Evakuierungsradius / Betroffene Bereiche 

Von dem Evakuierungsradius sind weiterhin - trotz der Verschiebung - keinerlei Wohnhäuser betroffen, sondern lediglich auf Bobenheim-Roxheimer Gemarkung ein Teil des Gewerbegebietes Auf dem Wörth, Teile des Silbersees und des hinteren Roxheimer Altrheins, sowie auf Frankenthaler Seite freie Ackerflächen östlich und westlich der B9. 

Die Zufahrt zu dem Gewerbegebiet Auf dem Wörth liegt ebenfalls im Evakuierungsradius, so dass die An- & Abfahrt zu den im hinteren Teil des Gewerbegebietes liegenden Firmen, welche sich außerhalb des Sicherheitsradius befinden, dennoch nicht möglich ist. Auch die Bundesstraße 9 liegt in dem Sicherheitsbereich, so dass es hier eine Vollsperrung der Bundesstraße für beide Fahrtrichtungen geben wird. 

Der Verkehr wird ab 9 Uhr durch die Straßenmeisterei aus Richtung Worms kommend ab der Anschlussstelle Worms-Flughafen abgeleitet. Aus Richtung Ludwigshafen kommend wird die B9 nach der Anschlussstelle Frankenthal-Mörsch komplett gesperrt. Die Auffahrt auf die A6 ist weiterhin möglich.

Die eigentliche Entschärfung ist für 11:00 Uhr vorgesehen, bereits im Vorfeld muss der Evakuierungsbereich bis 10:00 Uhr geräumt sein. Aus diesem Grund sind die betroffenen Unternehmen und mögliche Spaziergänger rund um den Silbersee und den Altrhein aufgefordert, an diesem Vormittag das Gelände zu räumen beziehungsweise nicht zu betreten. Die Feuerwehr Frankenthal und die Feuerwehr Bobenheim-Roxheim werden gemeinsam mit Polizeikräften der Polizei Frankenthal und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik, Technik den Bereich absperren und sichern. Über das mobile Warnsystem Katwarn wird an diesem Tag über die Entschärfung und im Anschluss über den Abschluss der Entschärfung informiert. Auch auf der Internetseite der Stadt Frankenthal www.frankenthal.de sowie auf Facebook wird über den Status informiert. 

(Nachricht 10.10.19)

Information vom 25. September:

Am Mittwoch (25. September) fand bei der Stadtverwaltung Frankenthal ein weiteres Abstimmungsgespräch der betroffenen Behörden und Kommunen s

tatt. Es ging erneut um die noch ausstehende Bombenentschärfung auf Frankenthaler Gemarkung im äußersten Norden an der Grenze zu Bobenheim-Roxheim.

Insbesondere was die beiden darüber verlaufenden Stromtrassen angeht, wurden die bisheri-gen Berechnungen des Netzbetreibers und die im Rahmen der Entschärfung möglichen Ge-schehensabläufe besprochen und analysiert. Die Planungen und auch die ersten Vorberei-tungsmaßnahmen laufen weiter. Wichtig ist es dabei, eine für die angrenzenden Stromtrassen ausfallsichere Entschärfung zu gewährleisten. Die Vorbereitungen sind jedoch nach wie vor zeitintensiv. Sobald diese zum Abschluss gebracht sind wird der Termin zur Entschärfung umgehend bekanntgegeben. 

Die Vorplanungen für die Absperrmaßnahmen und die Räumung des bis auf wenige Gewer-bebetriebe von Acker- und Naturflächen geprägten Evakuierungsradius sind hingegen soweit abgeschlossen. 

Da von der Bombe nach wie vor keine akute Gefahr ausgeht, wird die Fundstelle bis zur Ent-schärfung durch den Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz mit Sand aufgefüllt und mit einer Stahlplatte abgedeckt. Eine 24-Stunden-Bewachung wird weiterhin durchgeführt.

Ursprüngliche Meldung vom 23. September:

Die am Samstagabend (21. September) gefundene Weltkriegsbombe wird nicht wie anfänglich geplant am Dienstag (24. September) entschärft. 

Oberhalb des Fundorts der Bombe verlaufen zwei Stromleitungen, eine 220-kV- und eine 380-kV-Leitung. Vor diesem Hintergrund müssen mögliche Auswirkungen der geplanten Entschärfung neu bewertet werden. Hierfür werden verschiedene Ausfallszenarien besprochen und berechnet was wiederum zeitaufwändig ist. Daher wird die Entschärfung - nach Rücksprache und Einverständnis des Kampmittel-räumdienst Rheinland-Pfalz - am Dienstag (24. September) nicht stattfinden. Dies ergab die Lagebesprechung am Montagvormittag, bei der alle beteiligten Kommunen und Behörden, sowie die betroffenen Versorgungsunternehmen vertreten waren.

Für die Entschärfung werden verschiedene Ausfallszenarien besprochen und berechnet was wiederum zeitaufwändig ist. Daher wird die Entschärfung - nach Rücksprache und Einverständnis des Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz - am Dienstag (24.09.) nicht stattfinden. Dies ergab die Lagebesprechung am Montagvormittag, bei der alle beteiligten Kommunen und Behörden, sowie die betroffenen Versorgungsunternehmen vertreten waren.

Sperrungen

Vom Kampfmittelräumdienst wird bei 500-Kilogramm-Bomben ein Evakuierungsradius von einem Kilometer um den Fundort vorgeschrieben. In diesem Radius sind keine Wohnhäuser. Auf Bobenheim-Roxheimer Gemarkung liegt ein Teil des Industriegebiets „Auf dem Wörth“ sowie Teile des Silbersees und des Roxheimer Altrheins. Auf Frankenthaler Gemarkung liegen nur freie Ackerflächen.

Zum Zeitpunkt der Entschärfung wird die K1 und B9 im betroffenen Abschnitt voll gesperrt. Die detaillierten Sperrungen und eingerichteten Umleitungen werden wir frühzeitig bekanntgeben.

Freizeitsportler und auch Angler werden schon jetzt gebeten Acht zu haben und am Tag der Entschärfung ihre Laufstrecke oder andere Aktivitäten zu verlagern, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Hintergrund

Am Samstagabend (21. September) wurde bei Feldarbeiten eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe, amerikanische Fliegerbombe, westlich der B9 zwischen Bobenheim-Roxheim und Petersau gefunden. Der Fund liegt auf dem nördlichsten Zipfel der Frankenthaler Gemarkung. Von der Bombe geht aktuell keine Gefahr aus.

Die umliegende Gemeinde Bobenheim-Roxheim, der Rhein-Pfalz-Kreis, sowie die ortsansässigen Firmen sowie Vereine sind informiert und stehen in ständigem Austausch. Auch mit den Pächtern der Ackerflächen wurde Kontakt aufgenommen.

Die Fundstelle wird vom Kommunalen Vollzugsdienst sowie der Feuerwehr der Stadt Frankenthal rund um die Uhr bewacht.