Bürgerempfang 2018 - Mut zu Europa

Der Bürgerempfang der Stadt Frankenthal (Pfalz) findet in diesem Jahr am Freitag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Großen Saal des Frankenthaler CongressForum statt. Er steht ganz im Zeichen Europas. Das Motto lautet: "Mut zu Europa".

Der Eintritt ist frei. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort beim Info-Schalter und bei der Passausgabestelle des Bürgerservices im Rathaus, eine Einlasskarte abholen.


 

Im Verlauf des Abends wird die neue Städtepartnerschaft mit Rosolini auf Sizilien feierlich besiegelt. Hierfür reist der Bürgermeister aus Rosolini, Giuseppe Incatasciato, mit einer Delegation an. Die Gruppe aus der (künftigen) Partnerstadt besucht Frankenthal im Rahmen des Bürgerempfangs von Donnerstag bis Sonntag.

Unterstützung erhält der italienische Bürgermeister von seinen Amtskollegen aus den Frankenthaler Partnerstädten: Oberbürgermeisterin Nicole Gouéta aus Colombes, Bürgermeisterin Elke Stadeler aus Strausberg und Stadtpräsident Jacek Karnowski aus Sopot.

Im Jubiläumsjahr der 60-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Colombes (Frankreich) und Frankenthal wird Arnold Bauer aus Colombes geehrt. Herr Bauer setzt  sich seit vielen Jahren intensiv für die Partnerschaft zwischen Frankenthal und Colombes ein. Für sein Engagement wird ihm die Bürgerplakette der Stadt Frankenthal verliehen. Die Bürgerplakette ist, neben der Ehrenbürgerschaft, die seit über 70 Jahren nicht mehr vergeben wurde, die höchste Auszeichnung der Stadt.

 

Die Festrede hält Prof. Dr. Klaus Hänsch, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. unter dem Motto "Mut zu Europa".

Die musikalische Gestaltung übernimmt die Big Band der Städtischen Musikschule und der Pianist Luca Antonio Fortino, ein ehemaliger Schüler der Schiller-Realschule.

 

Mehr zum Bürgerempfang

Der Bürgerempfang ist ein wichtiges Element der politischen Kultur in Frankenthal. Er erinnert an die Verleihung der Stadtrechte durch Pfalzgraf Johann Casimir am 29. Oktober 1577 und dient der Besinnung auf die reiche Tradition der Stadt. Den Bürgerinnen und Bürgern bietet er Gelegenheit, miteinander und mit den Vertretern der verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Gruppen der Stadt ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Ereignisse zu diskutieren.

 

Freier Eintritt

Teilnehmen kann jeder, der Interesse hat. Der Eintritt ist frei. „Eintrittskarten“ sind beim Info-Schalter und bei der Passausgabestelle des Bürgerservices im Rathaus, Rathausplatz 2-7, erhältlich.

 

Veranstaltungsort

CongressForum

Stephan-Cosacchi-Platz 5

67227 Frankenthal (Pfalz)


Mehr zu Prof. Dr. Klaus Hänsch, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. 

1979-2009 Mitglied des Europäischen Parlaments

1994 und 1999 Spitzenkandidat der SPD bei den Europawahlen 

  

Geburtsdatum, Geburtsort, Bildungsweg

15. Dezember 1938 in Sprottau (Schlesien)

Flucht aus Schlesien nach Flensburg (1945)

Abitur (1959); Wehrdienst (1959/60); Studium der Politologie, Geschichte und Soziologie in Köln, Paris und Berlin (1960-1965), Promotion (1969)

 

Frühere Funktionen im Europäischen Parlament (u.a.)

1994-1997 Präsident des Europäischen Parlaments

1989-1994 und 1997-2002 Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE)

1987-1989 Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika

1981-1989 Koordinator für Außen- und Sicherheitspolitik der SPE-Fraktion

1979-2009 Mitglied des Politischen Ausschusses bzw. des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik

1984-2009 Mitglied des Ausschusses für institutionelle bzw. konstitutionelle Fragen

 

Funktionen im EU-Verfassungsprozess

2002-2003 Mitglied des Präsidiums des "Konvents zur Zukunft Europas" (EU-Verfassungskonvent)

2003-2004 Vertreter des Europäischen Parlaments in der Regierungskonferenz über den Verfassungsvertrag für die EU.

 

Frühere berufliche Tätigkeiten

Redakteur bei "Dokumente" - Zeitschrift für übernationale Zusammenarbeit (1968-1970)

Referent beim Ministerpräsidenten des Landes NRW als Beauftragter der Bundesrepublik Deutschland für die kulturellen Angelegenheiten des deutsch-französischen Vertrages (1968-1970)

Referent beim Minister für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (1970-1979)

Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg (1976-1994)

 Mitgliedschaften und ehrenamtliche Aufgaben (u.a.)

seit 1964 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

seit 1970 Mitglied der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi

seit 1997 Mitglied des Verwaltungsrats der Stiftung "Notre Europe", Paris

seit 2000 Mitglied des Wissenschaftlichen Direktoriums des Instituts für Europäische Politik, Berlin

1998-2000 Vorsitzender der Mediationsgruppe zum Ausbau des Flughafens Frankfurt

1997-2005 Präsident des Verwaltungsrats und der Generalversammlung des Centre des Etudes Européennes de Strasbourg (CEES)

Ehrungen (u.a.)

Ehrenbürger der Stadt Szprotawa (Sprottau) in Polen

Ehrendoktor der Universität Loughborough, UK

Ehrendoktor und Visiting professor der Wirtschaftsakademie Poznan, PL

Honorarprofessor der Universität Duisburg

 
http://www.klaus-haensch.de/htcms/persches/biografien.html